Kontinuierliches Online-Feedback

Kurzzusammenfassung:

Beim kontinuierlichen Online-Feedback geht es darum, Studierenden in einer Präsenz-Großgruppenveranstaltung regelmäßig die Möglichkeit zu geben im laufenden Semester ihren Lernstand zu reflektieren, eine anonyme Rückmeldung zur Lehrveranstaltung zu geben sowie Fragen zu stellen oder sonstige Kommentare zu hinterlassen, auf welche die Lehrperson regelmäßig in der Lehrveranstaltung eingehen kann.


Übersicht

Ziele:

  • Die Studierenden können ihren Lernstand reflektieren.
  • Die Studierenden können regelmäßiges Feedback geben.
  • Die Lehrperson hat einen Eindruck davon, wie es Studierenden aktuell mit der Lehrveranstaltung geht.

Didaktische Funktion(en):

  • Rückmeldung & Feedback

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Forschungsergebnisse legen nahe, dass Feedback der Lernenden deren Lernprozess positiv beeinflussen kann, die Motivation seitens der Lehrpersonen erhöhen sowie den Reflexionsprozess der Studierenden anregen kann (siehe hierzu Figas, Bartel & Hagel 2017). Zudem wird es auf diese Weise möglich, die „Gedanken der Studierenden sichtbar zu machen“ (Etkina 2000). Durch diese Form des summativen Feedbacks erfahren Lehrende wie es Studierenden mit dem bisherigen Stoff geht, ob Unklarheiten und offene Fragen bestehen und können die gemeinsame Präsenzphase darauf angepasst gestalten.

Sozialform(en):

Einzelarbeit, Plenum

Anzahl der Lernenden:

keine Einschränkung


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

Seitens der Lehrperson(en) ist eine gute Kritikfähigkeit von Vorteil 😉

Ausstattung & Medien:

Lernplattform mit Feedback-Funktion


Ablauf

1) Die Studierenden erhalten zu Semesterbeginn eine kurze Einführung über die Möglichkeiten und den Prozess des kontinuierlichen Online-Feedbacks.

2) Danach erhalten sie jede Woche einen Feedback-Bogen, in welchem einige wenige offene und geschlossene Fragen zur aktuellen Situation in der Lehrveranstaltung enthalten sind (Beispiele siehe unter „Beispiele und Materialien“). Die Studierenden können diese Fragen freiwillig und anonym beantworten.

3) Die Lehrperson sichtet einmal in der Woche, kurz vor der nächsten Lehrveranstaltung, die Rückmeldungen. In den ersten 15 Minuten der Vorlesung wird darauf eingegangen, Fragen beantwortet, evtl. noch einmal Dinge wiederholt.

Beispiele oder Materialien:

Beispiel für den Introtext

Beispiele für Items und offene Fragen:

  • Wie ist es Ihnen in der letzten Vorlesungsstunde ergangen? (offene Frage)
  • Was wünschen Sie sich für die zukünftigen Vorlesungsstunden? (offene Frage)
  • Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Unklarheiten zu bisherigen Vorlesungsinhalten, die Sie gern besprechen würden? (offene Frage)
  • Was können Sie selbst tun, um Ihren Lernprozess zu verbessern? (offene Frage)
  • Wie schwierig finden Sie den Vorlesungsstoff aus der vergangenen Vorlesungsstunde? (sehr schwer, schwer, eher schwer, eher leicht, leicht, sehr leicht)
  • Wie viel Zeit haben Sie für die Bearbeitung der Aufgaben gebraucht? (<1 Stunde, etwa 1 Stunde, etwa 2 Stunden, etwa 3 Stunden, etwa 4 Stunden, >4 Stunden)
  • Wenn Sie jetzt eine Klausur zu den behandelten Themen der letzten Vorlesungsstunde schreiben würden: Wie gut meinen Sie würden Sie abschneiden? (sehr schlecht, schlecht, eher schlecht, eher gut, gut, sehr gut)

Hinweise zur Vorbereitung:

Der Feedbackbogen wird einmal für das gesamte Semester entwickelt, in der Lernplattform hinterlegt und dann dort automatisiert regelmäßig den Studierenden zur Verfügung gestellt. Vor jeder Vorlesungsstunde wird die Rückmeldung der Studierenden gesichtet.

Hinweise zur Nachbereitung:

Die Rückmeldungen der Studierenden werden in der nächsten Vorlesungsstunde gemeinsam besprochen.

Hinweise zur Dauer: Ca. 2 Min. zum Ausfüllen des Fragebogens für die Studierenden. Max. 15 Min. zum Eingehen der Rückmeldungen in der Lehrveranstaltung


Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

Gut geeignet für große, anonyme Vorlesungen, um die Kommunikation zwischen Lehrperson(en) und Studierenden zu unterstützen.

Grenzen und Schwächen:

Studierende werden jede Woche angehalten einen Feedbackbogen auszufüllen.

Sonstige Hinweise:

In der hier vorgestellten Variante wurde die Lernplattform Moodle verwendet. Hier gibt es die Aktivität „Feedback“, welche sich für das kontinuierliche Online-Feedback eignet. Es können allerdings verschiedene Formen von Online-Umfragen hierfür verwendet werden.


Literatur und weiterführende Hinweise
  • Etkina, E. (2000). Weekly Reports: A Two-Way Feedback Tool. Science Education, 84(5), 594–605.
  • Figas, Paula; Bartel, Alexander; Hagel, Georg (2017): Feedback-based Learning Through Online Feedback Systems in Higher Education. In: Joseph Domenech i Soria, Maria C. Vela, Elena de La Poza und Desamparados Blazquez (Hg.): Prodeedings of the 3nd International Conference on Higher Education Advances. University Valencia, S. 734–742.

Punkteabfrage in Kleingruppen

Kurzzusammenfassung:

Punkteabfragen können in Kleingruppen vielfältig zur Aktivierung der Studierenden eingesetzt werden. Je nach Fragestellung und der dazu gehörigen Visualisierung können sie zum Beispiel dazu dienen, Neugierde für ein neues Thema zu schaffen, Feedback zu erhalten oder eine Stimmungsabfrage zu machen. Es handelt sich um ein vergleichsweise einfach umzusetzendes Lehr-Lern-Arrangement mit vielen Möglichkeiten, das auch online genutzt werden kann.


Übersicht

Ziele:

  • Die Studierenden können ihre Sichtweise(n), Meinungen oder Stimmungen anonym einbringen.

Didaktische Funktion(en):

  • Einstieg & Aktivierung
  • Rückmeldung & Feedback

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Die hier verwendete Methode der Punkteabfrage gehört zu den didaktischen Klassikern in verschiedenen Bildungsbereichen. Sowohl in Schule, Weiterbildung oder Hochschule sowie in Meetings in Unternehmen findet die Methode auf unterschiedliche Art Anwendung und lässt sich aufgrund ihrer Wandlungsfähigkeit nicht eindeutig pädagogisch verorten. Sie wird in der Literatur beispielsweise sowohl als Moderationstechnik eingestuft als auch als Feedbackmethode oder Möglichkeit für aktvierende Lehre beschrieben (vgl. z.B. Freimuth 2000; Ladwig & Auferkorte-Michaelis 2012; Möhwald 2011).

Sozialform(en):

Einzelarbeit, Plenum

Anzahl der Lernenden:

bis 15 Personen


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

keine

Ausstattung & Medien:

Präsenzlehre: Plakat/Flipchart, Klebepunkte, Stifte


Ablauf
  1. Zunächst wird eine Frage mit grafischer Visualisierung gestellt (Beispiele hierzu siehe unten). In Präsenzveranstaltungen kann dies über ein Flipchart realisiert werden. In digitalen Veranstaltungen können hierfür verschiedene webbasierte Tools verwendet werden. Die Frage wird vorgestellt und ggf. der Hintergrund hierzu erörtert. Zudem wird mitgeteilt, wie viele Punkte jede Person zur Verfügung hat (dies kann je nach Frage unterschiedlich sein).
  2. Die Teilnehmenden werden nun gebeten zu der gestellten Frage ihre Antwort jeweils mit einem oder mehreren Punkten innerhalb der Darstellung zu geben.
  3. Das entstandene Bild wird gemeinsam besprochen und das Ergebnis zusammengefasst. In einigen Fällen kann dies ein Aufhänger für ein neues Thema sein oder aber Teil eines Feedbacks sein und ein Thema abschließen.

Beispiele oder Materialien:

Es können verschiedene Fragetypen und Darstellungen gewählt werden (vgl. hierzu Freimuth 2000). Einige Beispiele:

  • Strukturierte Skala: Es wird eine Linie als Skala aufgezeichnet mit zwei definierten Polen (z.B. „1 bis 10“ oder „sehr schlecht bis sehr gut“), auf welchen sich die Teilnehmenden mit jeweils einem Punkt verorten. Zum Beispiel: „Wie beurteilen Sie die heutige Veranstaltung auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut)?“ oder „Wie häufig nutzen Sie Facebook (sehr wenig bis sehr häufig)?“
  • Dreieck: Es wird ein Dreieck aufgezeichnet mit drei Aspekten, zu welchen sich die Teilnehmenden jeweils mit einem Punkt verorten. Zum Beispiel: In den Ecken des Dreiecks stehen jeweils verschiedene Kompetenzen (z.B. Kreativität, Soziale Kompetenz, Wissen). Zu der dazugehörigen Frage „In Zukunft wird vor allem wichtig sein…“ können die Teilenhmenden durch die Positionierung in dem Dreieck mit einem Punkt zeigen, was für sie besonders wichtig ist.
  • Bilder: Es werden verschiedene Bilder in einer Collage zusammengestellt. Die Teilnehmenden können mit beliebig vielen Punkten zeigen, welches Bild zu der gestellten Frage für sie passend ist. Zum Beispiel: Es sind auf einem Schaubild verschiedene Emotionen zu sehen. Die Frage dazu könnte lauten: „Wie geht es Ihnen heute?“ Mit einem oder mehreren Punkten können sich die Teilnehmenden auf das passende Bild/die passenden Bilder kleben.
  • Stimmungsbarometer: Es wird ein Pfeil mit zwei Polen (z.B. mit zwei Smileys 🙂 und 🙁 ) vorgegeben und die Studierenden gebeten sich anhand einer Fragestellung (z.B. „Wie geht es Ihnen heute?“) dazu zu positionieren.

Hinweise zur Vorbereitung:

Eine Frage mit entsprechender Visualisierung muss vorbereitet werden.

Hinweise zur Nachbereitung:

Die Darstellungen werden ggf. gespeichert und den Lernenden zur Verfügung gestellt.

Hinweise zur Dauer: Je nach Frage ca. 5-15 Minuten


Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

Je nach Fragestellung gut geeignet, um schnelles Feedback zu erhalten, eine Stimmungsabfrage zu machen, für grobe Schätzungen/Prognosen uvm. Trägt zur Aktivierung der Teilnehmenden bei. Mit vielen Tools auch einfach digital umzusetzen (z.B. mit den Werkzeugen in Zoom). Keine größere Vorbereitung notwendig.

Grenzen und Schwächen:

Für offene Fragestellungen meist nicht geeignet.


Literatur und weiterführende Hinweise
  • Freimuth, J. (2000): Moderation in der Hochschule. Konzepte und Erfahrungen in der Hochschullehre und Hochschulentwicklung. Hamburg. Windmühle.
  • Ladwig, A. & Auferkorte-Michaelis, N. (2012): Feedback-Methoden im Lehralltag. Team Hochschuldidaktik. Universität Duisburg-Essen, ZfH.
  • Möhwald, H. (2011): Moderationstechniken, Leitfaden für die methodensichere Moderation, Ventus Publishing ApS.

Reflexion zum Seminarvortrag mit Peer-Feedback

Kurzzusammenfassung:

Bei der „Reflexion zum Seminarvortrag mit Peer-Feedback“ geht es darum, dass Zuhörende (Studierende) im Rahmen von Seminarvorträgen ein Feedback für die Vortragenden (ebenfalls Studierende) verfassen. Dies hat zum Ziel, dass zum einen die Vortragenden eine Rückmeldung erhalten und somit ihre Außenwirkung reflektieren können, zum anderen müssen die Zuhörenden ein konstruktives Feedback verfassen.


Übersicht

Ziele:

  • Die Studierenden (Vortragenden) erhalten eine Rückmeldung zu ihren Vorträgen und können somit ihre Außenwirkung reflektieren.
  • Die Studierenden (Zuhörenden) geben aktives Feedback zu den Präsentationen.

Didaktische Funktion(en):

  • Rückmeldung & Feedback

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Feedback ist eine Art der Rückmeldung von Personen oder Gruppen, wie ein bestimmtes Verhalten wahrgenommen und verstanden wird. Das Ziel beim Feedback ist die Schulung der Selbstwahrnehmung, um das eigene Verhalten bewerten und steuern zu können (vgl.  Reich 2008).

Sozialform(en):

Einzelarbeit, Plenum

Anzahl der Lernenden:

keine Einschränkung


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

  • Personen, die Feedback geben müssen in der Lage sein, dies sachlich, neutral und konstruktiv zu tun.
  • Personen, die Feedback erhalten müssen kritikfähig und lernbereit sein, um mögliche Anmerkungen zu reflektieren und ggf. umzusetzen.

Ausstattung & Medien:

Ggf. eine Feedbackvorlage


Ablauf

Beispiele oder Materialien:

Beispielaufgabe:

Bitte geben Sie ein sachliches und konstruktives Feedback zum Vortrag 
„Quantencomputing für Babys“ und nutzen Sie hierfür die beigelegte Vorlage.  

Mögliche Feedbackvorlage

Hinweise zur Vorbereitung:

Der Feedbackbogen muss einmal erstellt und online zugänglich gemacht werden

Hinweise zur Nachbereitung:

Die Rückmeldung(en) werden persönlich oder ggf. im Plenum besprochen

Hinweise zur Dauer: Abhängig von der benötigten Nachbesprechungszeit


Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

  • Feedback ist eine nützliche Technik bei der Selbstentwicklung und -einschätzung

Grenzen und Schwächen:

  • Kritik kann unsachlich oder verletzend formuliert sein
  • Person kann nicht mit Kritik umgehen und nimmt diese als eine persönliche Kritik an

Sonstige Hinweise: Die Methode Seminarvortrag (Referat) wird in dem Lehr-Lern-Arrangement Seminarvorträge als Lerngelegenheit näher beschrieben. Neben der Reflexion durch Peer-Feedback sind auch andere angeleitete Reflexionen und/oder konstruktives Feedback sinnvoll, zum Beispiel mittels Videofeedback. Diese Verfahren eignen sich auch in Kombination.


Literatur und weiterführende Hinweise

Reich, K. (Hg.) (2008): Methodenpool, Feedback. In: URL: http://methodenpool.uni-koeln.de

Writing in the Discipline: Cheatfolio

Kurzzusammenfassung:

In diesem Lehr-Lern-Arrangement geht es darum, dass die Studierenden die Lerninhalte und Themen der Software-Engineering Vorlesung im Stil von Wiki-Einträgen über das Semester hinweg aufbereiten und diese dadurch selbständig wiederholen. Sie erhalten hierfür eine Wiki-Vorlage mit Aufgaben und Leitfragen zu den unterschiedlichen fachlichen Themengebieten sowie zusätzliche überfachliche Reflexionsfragen, und müssen diese bei der Erstellung ihrer Einträge beantworten. Die Wiki-Einträge werden in Fließtextform verfasst und fördern so zusätzlich die Schreibkompetenz der Studierenden sowohl auf fachlicher, als auch überfachlicher Ebene. Nach Fertigstellung können die Wikis anschließend zur Vorbereitung auf die Prüfung genutzt werden, um Wissen zu festigen und dürfen als Hilfsmittel in der Prüfung verwenden (Cheatsheets).


Übersicht

Ziele:

Didaktische Funktion(en):

  • Wiederholung & Festigung
  • Transfer & Anwendung
  • Beurteilung & Reflexion

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Sozialform(en):

Einzelarbeit

Anzahl der Lernenden:

Ab 1 Person (max. 30 Personen empfohlen)


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

  • Mind. 1 Lehrperson
  • Empfohlen: Konstellation eines interdisziplinären Teams aus Pädagogen und Informatik/Software Engineering-Fachpersonal (mind. 1 Professor/in oder Dozent/in, 1 Pädagoge/in, ein/e Tutor/in (Studierender)). 
  • Die Dozierenden sollten eine offene Grundhaltung gegenüber einer aktivierenden Lehre mitbringen, sowie die Bereitschaft, die eigene Vorgehensweise im Beantwortungsprozess und im Umgang mit den Studierenden zu reflektieren, um eine Entwicklung der aktivierenden Lehre im SE umsetzen und weiterentwickeln zu können.
  • Die Lernenden sollten ebenso wie die Dozierenden eher aufgeschlossen dem Lernarrangement gegenüber sein.
  • Die Lernenden sollten bereits eine gewisse Disziplin und Verlässlichkeit mitbringen. Explizite fachliche Kenntnisse sind nicht vorauszusetzen.
  • Vorlesung zur Disziplin Software Engineering (über das gesamte Semester)

Ausstattung & Medien:

  • 1 PC pro Lehrendem für Korrekturen
  • 1 PC pro Lernendem für Bearbeitung der Aufgaben
  • Online- Lernplattform wie bspw. moodle, exhabis, e- portfolio oder mahara


Ablauf

Beispiele oder Materialien:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Rubrics zum Schreiben
Rubrics zur Reflexion

Hinweise zur Vorbereitung:

  • Vor Beginn des Semesters müssen die Wiki-Vorlagen erstellt werden, sowie die Fragen und Aufgaben integriert werden, die zur Strukturierung der Wiki-Einträge / Cheatsheets dienen und die geforderten Inhalte beschreiben.
  • Die Wiki-Vorlagen, sowie zugehörige Abgabemöglichkeiten müssen auf der Online-Lernplattform zu Beginn des Semesters hinterlegt werden
  • Es sollte genügend Zeit für die ernsthafte Bearbeitung der Antworten der Studierenden eingeplant werden.

Hinweise zur Nachbereitung:

  • Die Cheatsheets sollten je nach Prüfungsform mit den Klausuren oder anderen Abgaben abgelegt werden

Hinweise zur Dauer:

  • Gesamt: 1 Semester
  • Benötigte Zeit Vorbereitung: 1-2h pro Wiki-Template
  • Benötigte Zeit für Feedbackprozess pro Lehrendem: ca. 1-2h/Cheatsheet

Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

  • Die Studierenden arbeiten selbstständig und regelmäßig die Lehrinhalte auf
  • Die Studierenden erweitern und festigen selbstständig ihre fachlichen, überfachlichen und Schreibkompetenzen
  • Steigerung der Beteiligung durch Nutzung der Cheatsheets als Hilfsmittel in der Klausur

Grenzen und Schwächen:

  • Der Zeitaufwand des Feedbackprozesses steigt mit Anzahl der Studierenden stark an

Sonstige Hinweise:

Aufgaben und Feedback generieren sich aus der gegebenen Situation (z.B. Vorlesungsablauf, -inhalte, individuelle Antworten der Studierenden). Deshalb sind auch keine generalisierten Aufgaben und standardisierten Feedbacks möglich.


Literatur und weiterführende Hinweise

Bazerman, C. et al. (2005), Reference Guide to Writing Across the Curriculum (Reference Guides to Rhetoric And Composition): Parlor Press.

Kampmann, M., & Mottok, J. (2019). An Online Learning Diary as a means to develop writing and teaching competencies. In: Proc. 3th EUROSOTL Conference, Bilbao, Spain.

Winter, F. (2014): Leistungsbewertung. Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen. Reihe: Grundlagen der Schulpädagogik: Band 49, 6. unveränderte Auflage, Baltmannsweiler: Schneider Verlag GmbH

Weber, G. (2015): Adaptive Learning. Präsentation im Rahmen eines Gastvortrages. Private Communication. Coburg

Writing in the Discipline: Online Lerntagebuch für die Software Engineering Lehre

Kurzzusammenfassung:

Die Studierenden legen in diesem Lehr-Lern-Arrangement ein Online Lerntagebuch (OLTB) an und beantworten darin wöchentlich inhaltliche und reflexive Fragen zum fortlaufenden Vorlesungsstoff. Das OLTB kann als Plattform gesehen werden, auf der Rückmeldungen zu den Inhalten der Lehrveranstaltung festgehalten werden, um die Lehrveranstaltung von Woche zu Woche an das Wissen und das Wissensinteresse der Studierenden anzupassen. Zudem lässt sich das OLTB als zu gestaltende Lernumgebung nutzen, um selbstreguliertes Lernverhalten und individuelles Lernen zu fördern. Innerhalb der Vorlesung werden mit Hilfe des vorlesungsbegleitenden Einsatzes des Online Lerntagebuchs sowohl das Lehrpersonal, als auch die Lernenden aktiv in einen rekursiven Lernprozess eingebunden. Wöchentlich werden die Vorlesungsinhalte durch Fragen der Dozierenden an die Studierenden nachbereitet.


Übersicht

Ziele:

Didaktische Funktion(en):

  • Wiederholung & Festigung
  • Transfer & Anwendung
  • Beurteilung & Reflexion

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Sozialform(en):

Einzelarbeit, Plenum

Anzahl der Lernenden:

1-45 Personen


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

  • Konstellation eines interdisziplinären Teams aus Pädagogen und Informatik/Software Engineering-Fachpersonal (mind. 1 Professor/in oder Dozent/in, 1 Pädagoge/in, ein/e Tutor/in (Studierender)). 
  • Die Dozierenden sollten eine offene Grundhaltung gegenüber einer aktivierenden Lehre mitbringen, sowie die Bereitschaft, die eigene Vorgehensweise im Beantwortungsprozess und im Umgang mit den Studierenden zu reflektieren, um eine Entwicklung der aktivierenden Lehre im SE umsetzen und weiterentwickeln zu können.
  • Die Lernenden sollten ebenso wie die Dozierenden eher aufgeschlossen dem Lernarrangement gegenüber sein.
  • Die Lernenden sollten bereits eine gewisse Disziplin und Verlässlichkeit mitbringen. Explizite fachliche Kenntnisse sind nicht vorauszusetzen.
  • Vorlesung zur Disziplin Software Engineering (über das gesamte Semester)

Ausstattung & Medien:

  • 1 PC pro Lehrendem für Korrekturen
  • 1 PC pro Lernendem für Bearbeitung der Aufgaben
  • Geeignet sind Lernplattformen, wie moodle, exhabis, e- portfolio, mahara.
  • Optional: Klicker für Besprechung der Probleme in der Vorlesung

Ablauf

Hinweise zur Vorbereitung:

Hinweise zur Nachbereitung:

  • Sammeln der wichtigsten Themen und Probleme aus den Antworten der Studierenden
  • Vor der Vorlesung: Kurzer Slot für die Lehrveranstaltung, in welchem die wichtigsten Themen noch einmal aufgegriffen werden. Dies geschieht auf Basis der vorangegangenen Antworten der Studierenden. Hier findet auch ein eventueller Klicker-Einsatz statt.
  • Benötigte Zeit zur Nachbereitung: ca. 1 h

Hinweise zur Dauer: Benötigte Zeit für Feedbackprozess pro Lehrendem: ca. 8h/ Woche (abhängig von Anzahl der Studierenden)


Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

  • Die Studierenden arbeiten selbstständig und regelmäßig die Lehrinhalte auf
  • Die Studierenden erweitern und festigen selbstständig ihre fachlichen, überfachlichen und Schreibkompetenzen
  • Optimale Anpassung von Lehrveranstaltung an Wissensinteresse der Studierenden

Grenzen und Schwächen:

Der Zeitaufwand des Feedbackprozesses steigt mit Anzahl der Studierenden stark an

Sonstige Hinweise:

  • Aufgaben und Feedback generieren sich aus der gegebenen wöchentlichen Situation. Deshalb sind auch keine generalisierten Aufgaben und standardisierten Feedbacks möglich.
  • Das sich immer wieder neu formierende Konzept dieses LLAs entsteht und wächst pro Semester von und mit den OLTB-Teilnehmenden sowie den Dozierenden aufgrund einer reflexiven Grundlehrhaltung.

Literatur und weiterführende Hinweise
  • M. Beslmeisl, T. Krekeler, I. Schroll-Decker, J. Mottok. Der begleitende Einsatz des Online Lerntagebuchs (OLTB) im Software Engineering als Instrument zur individuellen Lernstandortbestimmung. In: Tagungsband zum 2. HD MINT Symposium 2015. Nürnberg, Germany, 2015
  • Kampmann, M., & Mottok, J. (2019). An Online Learning Diary as a means to develop writing and teaching competencies. In: Proc. 3th EUROSOTL Conference, Bilbao, Spain.
  • Stark, R. (2002): Conceptual Change: kognitivistisch oder kontextualistisch? Forschungsbericht Nr.  149. München: Ludwig – Maximilians – Universität, Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie
  • Weber, G. (2015): Adaptive Learning. Präsentation im Rahmen eines Gastvortrages. Private Communication. Coburg.
  • Winter, F. (2014): Leistungsbewertung. Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen. Reihe: Grundlagen der Schulpädagogik: Band 49, 6. unveränderte Auflage, Baltmannsweiler: Schneider Verlag GmbH

Writing in the Discipline: Paper in der Software Engineering Lehre

Kurzzusammenfassung:

In diesem Lehr-Lern-Arrangement erhalten Studierende zu Beginn des Semesters jeweils ein Thema, dass in Zusammenhang mit der Disziplin des Software Engineering (SE) und den Lerninhalten der zugehörigen Vorlesung zum Thema Software Engineering mit Fokus auf die Entwicklung sicherer Systeme steht. Die Studierenden erstellen zu diesem Thema über das Semester hinweg ein wissenschaftliches Paper im Stil der IEEE Vorgaben. Dabei werden ihre fachlichen sowie überfachlichen Schreibkompetenzen gefördert und entsprechende Inhalte aus der Vorlesung selbstständig und individuell aufbereitet, wiederholt und gefestigt. Das Paper stellt dabei einen Teil der Prüfungsleistung dar und fließt in die Notenbildung ein (Portfolioprüfung).


Übersicht

Ziele:

Die Studierenden…

  • vertiefen die in den Vorlesungen und Übungen vermittelten Themen.
  • verfestigen nachhaltig die in den Vorlesungen und Übungen vermittelten Themen.
  • können am Ende der Veranstaltung wesentliche Inhalte mit eigenen Worten zusammenfassen.
  • lernen, die eigene Meinung bzgl. fachlicher Themen mit Argumenten und Beispielen zu äußern.
  • stärken ihre schriftliche Ausdrucksweise.
  • erlernen den Prozess sowie Methoden der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten.
  • können selbständig eigene Wissenslücken identifizieren.
  • erkennen die Wichtigkeit der überfachlichen Kompetenzen im Ingenieurswesen. 

Didaktische Funktion(en):

  • Wiederholung & Festigung
  • Transfer & Anwendung
  • Beurteilung & Reflexion

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Sozialform(en):

Einzelarbeit

Anzahl der Lernenden:

1-30 (abhängig von der Anzahl der Reviewer)


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

  • Mind. 3 Personen (Lehrpersonal, Mitarbeiter etc.)  aus dem Bereich Software Engineering zur Korrektur (bei ca. 20-30 Studierenden)
  • Empfohlen: Konstellation eines interdisziplinären Teams aus Pädagogen und Informatik/Software Engineering-Fachpersonal (mind. 1 Professor/in oder Dozent/in, 1 Pädagoge/in, ein/e Tutor/in). 
  • Die Dozierenden sollten eine offene Grundhaltung gegenüber einer aktivierenden Lehre mitbringen, sowie die Bereitschaft, die eigene Vorgehensweise im Beantwortungsprozess und im Umgang mit den Studierenden zu reflektieren, um eine Entwicklung der aktivierenden Lehre im SE umsetzen und weiterentwickeln zu können.
  • Die Lernenden sollten ebenso wie die Dozierenden eher aufgeschlossen dem Lernarrangement gegenüber sein.
  • Die Lernenden sollten bereits eine gewisse Disziplin und Verlässlichkeit mitbringen. Explizite fachliche Kenntnisse sind nicht vorauszusetzen.
  • Vorlesung zur Disziplin Software Engineering (über das gesamte Semester)

Ausstattung & Medien:

  • 1 PC pro Lehrendem für Korrekturen
  • 1 PC pro Lernendem für Bearbeitung der Aufgaben
  • Online – Lernplattform wie z.B. moodle, exhabis, e- portfolio, mahara.
  • Tool für Online-Abstimmungen, z.B. Doodle o.ä.


Ablauf

Beispiele oder Materialien:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Rubrics zur Bewertung

Hinweise zur Vorbereitung:

  • Erstellen und Hochladen einer Themenliste für die Paper
  • Erstellen der Online-Abstimmung für die Paperthemen
  • Sammeln und Erstellen von Informationen zum Schreiben wissenschaftlicher Paper sowie zugehöriger Themen und weiterführender Literatur
  • Erstellen der Rubrics zur Bewertung der Paper sowie Bereitstellen dieser auf der Online-Lernplattform

Hinweise zur Nachbereitung:

  • Organisation des Reviewprozesses
  • Review der final abgegebenen Paper und Vorbereitung des schriftlichen Feedbacks

Hinweise zur Dauer:

  • Gesamt: 1 Semester
  • Benötigte Zeit für Feedbackprozess pro Lehrendem: ca. 8h/ Woche (abhängig von Anzahl der Studierenden)

Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

  • Die Studierenden arbeiten selbstständig und regelmäßig die Lehrinhalte auf
  • Die Studierenden erweitern und festigen selbstständig ihre fachlichen, überfachlichen und Schreibkompetenzen
  • Die Studierenden haben die Möglichkeit, das erlernte Wissen und die Kompetenzen in andere Seminare zu transferieren.

Grenzen und Schwächen:

Der Zeitaufwand des Feedbackprozesses steigt mit Anzahl der Studierenden stark an


Literatur und weiterführende Hinweise
  • Ambrose, S. A., Bridges, M. W., DiPietro, M., Lovett, M. C., & Norman, M. K. (2010). How learning works: Seven research-based principles for smart teaching. John Wiley & Sons.
  • Bazerman, C. et al. (2005), Reference Guide to Writing Across the Curriculum (Reference Guides to Rhetoric And Composition): Parlor Press.
  • Kampmann, M., & Mottok, J. (2019). An Online Learning Diary as a means to develop writing and teaching competencies. In: Proc. 3th EUROSOTL Conference, Bilbao, Spain.
  • Weber, G. (2015): Adaptive Learning. Präsentation im Rahmen eines Gastvortrages. Private Communication. Coburg.

Writing in the Discipline: Schreibwerkstatt I

Kurzzusammenfassung:

In diesem Lehr-Lern-Arrangement geht es darum, das wissenschaftliche Schreiben der Studierenden zu verbessern. Behandelt werden Themen wie: Theorien des Schreibens, wissenschaftliches Arbeiten, der Schreibprozess an sich, Methoden zum kreativen Schreiben, Lesestrategien, Recherche in Datenbanken, Literaturverwaltung, Zitierweisen, Schreibhemmnisse und Feedbackregeln. Jeder Termin beginnt dabei mit einer Theorie-Einheit und endet mit einer praktischen Schreibaufgabe. Das Ziel der Schreibwerkstatt ist die eigenständige Erstellung eines Papers, hierbei darf das Thema selbst ausgesucht werden.


Übersicht

Ziele:

Die Studierenden…

  • lernen das korrekte wissenschaftliche Schreiben und Arbeiten, inklusive Literaturrecherche und dem richtigen Zitieren etc.
  • können am Ende der Veranstaltung wesentliche Inhalte mit eigenen Worten zusammenfassen.
  • lernen, die eigene Meinung bzgl. fachlicher Themen mit Argumenten und Beispielen zu äußern.
  • stärken ihre schriftliche Ausdrucksweise.
  • erkennen die Wichtigkeit der überfachlichen Kompetenzen im Ingenieurswesen. 
  • haben die Möglichkeit, die erkannten Vorteile in anderen Seminaren zu transferieren.

Didaktische Funktion(en):

  • Einstieg & Aktivierung
  • Informationsaneignung
  • Transfer & Anwendung

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Sozialform(en):

Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit

Anzahl der Lernenden:

maximal ca. 25 Personen (bei einer Lehrperson)


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

Als sprachliche Voraussetzung für die Teilnahme müssen ein Sprachniveau von C1 (oder vergleichbar) erfüllt sein.

Ausstattung & Medien:

  • Seminarraum
  • 1 Beamer
  • Computer oder Laptop für Studierende

Ablauf

Beispiele oder Materialien:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Schreibwerkstatt Beispielaufgaben:

Hinweise zur Vorbereitung:

  • Konzeption von Aufgaben für die Studierenden
  • Erstellung der Folien für die Einheiten

Hinweise zur Nachbereitung:

Erstellen des Zeugnisses für die Teilnahme

Hinweise zur Dauer: Insgesamt 13Termine (3,25 Stunden pro Einheit) pro Semester.


Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

  • Die Studierenden erlernen interdisziplinäres Wissen, welches in vielen verschiedenen Kontexten zum Einsatz kommen kann.
  • Vorteile beim Verfassen (wissenschaftlicher) Abschlussarbeiten.

Grenzen und Schwächen:

Sehr zeitaufwändiger Termin für die Studierenden neben den Pflichtkursen.

Sonstige Hinweise:

Das Angebot richtet sich konkret an Studierende aus Ingenieursstudiengängen.


Literatur und weiterführende Hinweise

Kruse, Otto (2007): Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Frankfurt/Main, New York: Campus Verlag (Campus concret).

Rechenberg, Peter (2006): Technisches Schreiben. (Nicht nur) für Informatiker. 3. erweiterte und aktualisierte Auflage. München Wien: Carl Hanser Verlag.

Scheuermann, Ulrike (2011): Die Schreibfitness-Mappe. 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben. Wien: Linde (Linde international).

Kornmeier, Martin (2013): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation. 6., aktualisierte Aufl. Bern, Stuttgart: Haupt; UTB (utb-studi-e-book, 3154). Online verfügbar unter http://www.utb-studi-e-book.de/9783838540733.

http://www.schreibwerkstatt.uni-mainz.de/40.php

Writing in the Discipline: Schreiblabor C*lab

Kurzzusammenfassung:

In diesem Lehr-Lern-Arrangement geht es darum, dass Studierende ihre Erkenntnisse auf dem Gebiet des abstrakten Schreibens ausweiten. Dies soll mithilfe des C*labs funktionieren. Bei C*lab handelt es sich um einen Kurs, der dem Prinzip des Writing Across the Curriculum (WAC) folgt. Der Kurs wird parallel zu einer Vorlesung zum Erlernen der Programmierung in C organisiert und richtet sich an Studierende des ersten Semesters. Die Studierenden reflektieren hier nicht nur über die Programmiersprache C und ihre Prinzipien und nicht nur über das Schreiben als Selbstzweck, sondern sie lernen auch, technische Gedanken und Ideen mit Hilfe didaktischer Methoden auszudrücken. Des Weiteren werden grundlegende LaTex Konzepte zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit besprochen und angewendet.


Übersicht

Ziele:

Didaktische Funktion(en):

  • Wissenserwerb
  • Beurteilung & Reflexion

Hintergrund / didaktisch-methodische Einordnung:

Sozialform(en):

Einzelarbeit & Gruppenarbeit

Anzahl der Lernenden:

Max. 25 Teilnehmer (bei einem Lehrenden)


Voraussetzungen und Ressourcen

Voraussetzungen:

  • Beherrschung der Sprache Deutsch
  • Professioneller Autor, welcher als Trainer fungiert
  • Die Dozierenden sollten eine offene Grundhaltung gegenüber einer aktivierenden Lehre mitbringen, sowie die Bereitschaft, die eigene Vorgehensweise im Beantwortungsprozess und im Umgang mit den Studierenden zu reflektieren, um eine Entwicklung der aktivierenden Lehre im SE umsetzen und weiterentwickeln zu können.
  • Die Lernenden sollten ebenso wie die Dozierenden eher aufgeschlossen dem Lernarrangement gegenüber sein.

Ausstattung & Medien:

  • PC mit Latex
  • Microsoft Word/Libre Office o.ä.
  • Online Lernplattform, z.B. moodle


Ablauf

Hinweise zur Vorbereitung:

  • Erstellen der Kursstruktur basierend auf der Struktur der begleitenden Vorlesung (mit Anpassung der Termine über das Semester hinweg)
  • Erstellen der Aufgaben zu den jeweiligen Schreibübungen in den Einheiten

Hinweise zur Nachbereitung:

  • Review der Studierendentexte sowie Vorbereiten des Feedbacks

Hinweise zur Dauer:

  • Gesamtdauer: 1 Semester
  • 90 min/Einheit

Kritische Einordnung

Vorteile und Stärken:

Das erlernte Wissen und die Schreibkompetenz lassen sich im weiteren Verlauf des Studiums und interdisziplinär anwenden.

Grenzen und Schwächen:

  • Großer Zeitaufwand bei der Nachbereitung, durch Korrekturaufwand der Texte.
  • Eventuell hoher Planungsaufwand je nach Fortschritt der begleitenden Vorlesung

Sonstige Hinweise:

Der Kurs ist speziell für Studierende der ersten Semester geeignet.


Literatur und weiterführende Hinweise

Bazerman C., Little J. , Bethel L., Chavkin T., Fouquette D., und Garufis J. (2005): Reference Guide to Writing Across the Curriculum, West Lafayette, Indiana: Parlor Press.

M. Kampmann, J. Mottok (2018). A ‘laboratory’ as an approach to foster writing skills at software engineering studies learning software engineering is easier when writing courses are directly applied to lecture’s content and the problems and examples enrolled in. In: Proc. 9th IEEE Global Engineering Education Conference (EDUCON 2018), Santa Cruz de Teneriffe, Spain.

 Sennett, R. (2008): Together. The Rituals, Pleasures and Politics of Cooperation,London, England in Penguin Books, 2013  Weinheim, Basel: Beltz.

 Reich, K. (2008): Konstruktivistische Didaktik. Das Lehr- und Studienbuch mit Online-Methodenpool, Weinheim, Basel: Beltz, 2008