Abschlussarbeiten

Hier finden Sie eine Übersicht über erfolgreich abgeschlossene Bachelor- oder Masterarbeiten. Zum Einsehen des Abstracts, klicken Sie bitte auf das „+“ Symbol.

2020

Fabian Buch: Entwicklung einer Cross-Plattform-Anwendung im Kontext einer Automobil-App
Gil Louis De La Cruz: Konzeption und prototypische Entwicklung einer mobilen Anwendung für mehr Transparenz im Werkzeugmanagement von Bearbeitungszentren
Matthias Gensheimer: Entwicklung verschiedener Modelle zur Simulation von Molekulardynamik
Bei der Ausbildung von Studierenden im Studiengang Game Engineering, aber auch in verwandten Studiengängen, werden im Anfangsstadium des Studiums fundamentale Softwareengineering-Kenntnisse vermittelt. Dabei stellt es sich weiterhin als Herausforderung dar, die Lernbereitschaft der Teilnehmenden in diesen Kursen zu fördern. Aufgrund von mangelnder Motivation der Studierenden, sich in dieses Gebiet einzuarbeiten, fällt diese Bereitschaft gering aus. Die Ursache hierfür entspringt meist einem fehlenden Praxisbezug zu den theoretischen Inhalten. Folglich bedarf es eines nicht trivialen Beispiels, das einen stärkeren Bezug zwischen den zu erlernenden Fertigkeiten und der Praxis herstellt. Simulationen eignen sich, unter anderem auch wegen ihrem starken Bezug zur Spielentwicklung, aufgrund ihrer interdisziplinären Natur und damit verbundenen Komplexität.
Dies ermöglicht eine bessere Identifikation der Studierenden mit dem Thema Softwareengineering. Das hier entwickelte System beschäftigt sich mit der Simulation sowie Visualisierung von Molekulardynamik. Dabei wird erörtert, wie ein System dieser Art in Softwareengineering Veranstaltungen integriert werden kann, sodass Teilnehmer angeregt werden, sich Kenntnisse dieses Kurses anzueignen. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Kompetenzen in welchen Veranstaltungen benötigt werden, um eine derartige Simulation zu entwickeln. Ziel ist es, den Studierenden die Wichtigkeit von Konzepten des Softwareengineering in der Praxis nahezubringen, um sie zum Lernen zu animieren.
Niklas Kiefl: Kompetenzanalyse für das Software Engineering im Quantum Computing
Heutzutage können annähernd alle Arten von Problemstellungen effizient und zeitsparend durch Computer gelöst werden. Jedoch existieren Aufgaben, die zu komplex für klassische Computersysteme sind, wie beispielsweise aufwendige Molekulardynamik-Simulationen. Das Quantum Computing (QC) ist derzeit einer der vielversprechendsten Ansätze, um diese Herausforderung zu bewältigen. Quantencomputer machen sich die Gesetze der Quantenmechanik zu Nutze, was mit einer hohen Rechenleistung einhergeht. Eine große Herausforderung stellt die geringe Zugänglichkeit für Informatiker zu diesem Themenfeld dar, begründet durch die hohe mathematische und physikalische Komplexität. Infolgedessen müssen Studierende der Informatik neue Fachkompetenzen in Quantentechnologien, Themen der Physik und Mathematik aufbauen, um auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten zu sein. In dieser Arbeit wird ein entsprechender Ansatz dargelegt. Hierzu werden notwendige Fachkompetenzen für das QC identifiziert, welche Informatikstudierende der Hochschule Kempten (HSK) in diesem Wissensgebiet aufweisen sollen („SOLL-Zustand“). Zusätzlich werden die Fachkompetenzen ermittelt, die Absolventen des Bachelorstudiengangs Informatik (HSK) in Bezug auf QC mitbringen („IST-Zustand“). Mit Hilfe eines Kompetenzrasters werden die Kompetenzen erhoben, dokumentiert und gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass der aktuelle IST-Zustand nicht dem geforderten SOLL-Zustand entspricht und zusätzliche Fachkompetenzen benötigt werden. Abschließend wird ein Lehrkonzept für QC im Masterstudiengang Informatik (HSK) vorgestellt, welches die erforderlichen Fachkompetenzen aufbauen soll.
Niklas Kiefl: Competence analysis (Software Engineering for Quantum Computing)
Competence analysis (Software Engineering for Quantum Computing)

Florian Huber: Erkennung und syntaktische Analyse von UML-Diagrammen mittels Deep-Learning-Technologien
Für Studierende in Informatikstudiengängen stellt das Erlernen und selbstständige Erstellen von UML-Klassendiagrammen eine Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren des Studiums dar. Jedoch stellen diese Aufgaben Studierende immer wieder vor Herausforderungen. Da studentische Lösungen von einer Musterlösung abweichen und dennoch korrekt sein können, ist die Korrektur studentischer Klassendiagramme für Lehrende oft mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Um Studierende bei ihrem Lernprozess und Lehrende bei der Korrektur zu unterstützen, wird in dieser Arbeit ein Modell für die Erkennung und syntaktische Analyse von UML-Klassendiagrammen prototypisch erstellt. Dafür sollen unterschiedliche Deep-Learning-Technologien herangezogen werden.
Lukas Merk: Erstellung einer CI/CD-Pipeline für eine Verwaltungssoftware im Bildungsbereich
Fabian Prinz: Konzeption und prototyphafte Implementierung einer Anwendung zur Registrierung mobiler Geräte in einem Mobile Device Management System
Kilian Proske: Wiederverwendung eines Domain-Services in unterschiedlichen Client-Technologien anhand des MVVM-Patterns
Stefan Thomma: Neuentwicklung einer grafischen Oberfläche zum Verwalten von Datanbankverbindungsparametern mithilfe von Webservices
Florian Zwick: Konzeption und prototypische Entwicklung einer Anwendung für automatisierte Regressionstests für den Datenaustausch

2019

Tobias Eigler: Syntaktische Ansätze zur Analyse natürlichsprachlicher Anforderungen
Moritz Gradinger: Automatische Erstellung von Testfällen für Webservices
Tanja Immler: Analyse des bestehenden Avis-Konverters und Konzeption einer Neuentwicklung
Maximilian Kilian: Konzeption und prototypische Umsetzung der Transformation einer monolitischen Unternehmensanwendung in eine Microservice-Architektur
Julian Leibmann: Konzeption und prototypische Umsetzung einer Voice Banking Schnittstelle
Aaron Lüllwitz: Vergleich von CI/CD-Plattformen zur Abbildung eines DevOps-Entwicklungszyklus anhand einer Automatisierungspipeline
Fabian Menthel: Generische Performance- und Lasttest für Anwendungen auf Basis einer Low-Code-Anwendung
Daniela Müller: Einfluss neuer Technologien auf Requirements-Engineering
Christian Näther: Visualisierung und Graphenanalyse in der Bordnetz-Kommunikation
Eugen Runde: Statische Codeanalyse zur Bestimmung von Abhängigkeiten in einer Microservice-Architektur
Alexander Schmid: Konzeption und Umsetzung der Testautomatisierung von Oberflächentests

2018

Christian Dufter: Konzeption und Entwicklung eines Straßennetzes als Grundlage für eine dynamische Verkehrssituation in einer virtuellen Flughafenumgebung
Matthias Gensheimer: Echtzeitsimulation von Erosion in einer Game Physik Engine
Fabian Gulde: Echtzeitsimulation von Flüssigkeiten in einer Game Physik Engine
Georg Hagen: Echtzeitsimulation von Rauch in einer Game Physik Engine
Tim Heidelbach: Verwaltung mehrsprachiger Textbausteine für die Softwareentwicklung mittels Plug-in Architektur
Sebastian Saliger: Konzeption und Implementierung einer spielifizierten mobilen App als Teil einer Lernplattform

2017

Eckhard Breymayer: Anforderungsanalyse zur Vorbereitung der Migration einer virtuellen Serverlandschaft
Christian Dufter: Simulation zerbrechender, primitiver Körper zur Verwendung in einer Game Physik Engine
Martin Gleich: Echtzeitsimulation fallender Stoffe
Lucas Greising: Microservice- und IoT-Architekturen zur Qualitätsverbesserung der Lehre
Fabian Lingg: Requirements Engineering für Smart Ecosystems
Rebecca Saliger: Testautomatisierung in der Spieleindustrie
Daniel Trägner: Computersimulation eines Multicopters

2016

Samuel Claeys: Entwicklung einer Web-Anwendung zur Administration der Passwortgenerierung für Portalwaschanlagen
Andreas Dietmayer: Analyse von Methoden und Erstellung eines Prototyps zur Benachrichtigung von Datensatzänderungen einer ERP-Datenbank-Anwendung zur Reduzierung des Datenverkehrs und Erhöhung der Performanz des Gesamtsystems
Patrick Jordan: Vergleich von Versionierungstools im Kontext von Continuous Integration
Armin Kees: Entwicklung eines Prototyps zur regelbasierten Auftragssteuerung in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen
Markus Kunze: Plattformübergreifende Softwareentwicklung am Beispiel einer Anwendung zur Überwachung von Börsenkursen
Mareike Lowinski: Agiles Umsetzungskonzept zur sanften Migration der Softwarearchitektur eines Big-Data-Reporting-Systems
Andreas Mair: Prototypische Entwicklung eines erweiterbaren Formatkonverters auf einer Rich-Client-Plattform
Sebastian Müller: Refactoring einer Java-Anwendung für die Administration des Kundenzugangs zur Steigerung der Wartbarkeit und Erweiterbarkeit
Lukas Ochsenreiter: Prototypische Entwicklung einer verteilten, plattformübergreifenden Anwendung zur Abbildung einer Planungsmethode
Bastian Pätzold: Prototypische Neuentwicklung eines grafischen Editors als Plug-in auf einer Rich-Client Plattform
Sebastian Petrich: Portierung agiler Vorgehensweise für die Softwareentwicklung in kleinen Teams am Beispiel einer Web-Anwendung
Thilo Strasser: Dashboard für das Management von Docker-Containern
Alexandra Tiukkel: Automatische Generierung von Unit-Tests

2015

Cedric Budczinski: Gamification-Plattformen in der Lehre
Eugen Dippel: Untersuchung von Kommunikations- und Kollaborationsprozessen
bei der Modellierung von Softwaresystemen
Gerhard Haller: Entwicklung eines erweiterbaren Dashboards für Statusdaten aus der Steuerungstechnik
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wude ein Projekt realisiert, dessen Ergebnis ein erweiterbares Dashboard für Statusdaten aus der Steuerungstechnik ist. Der Auftraggeber MULTIVAC wollte dabei für den Bereich der Steuerungstechnik eine für alle dortigen Mitarbeiter zugängliche, virtuelle Oberfläche erstellt bekommen, auf der wichtige Datenstände zusammengefasst sind. Dieses Dashboard sollte dabei möglichst als Atlassians JIRA-Plugin umgesetzt werden. Die Ausgabe der Daten ist, wenn möglich, vor allem tabellarisch oder gar grafisch zu gestalten. Um die Daten zu erhalten, muss eine Datenbank angelegt werden und eine Software geschrieben werden, die regelmäßig sämtliche benötigte Daten aus ihren Quellen liest, interpretiert und in die besagte Datenbank schreibt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Dashboardes, der Datenbank und der dateneinsammelnden Software.
Markus Häringer: Neue Softwarearchitektur für eine Anwendung zur Maschinensteuerung
Manuel Henseler: Erweiterung eines Prototyps zur Codegenerierung modell- und komponentenbasierter Softwarearchitekturen in der Bilddatenverarbeitung
Auf Grund der immer weiter ansteigenden Komplexität in Softwareentwicklungsprozessen wird der Fokus immer mehr auf Vereinheitlichung und Wiederverwendbarkeit gelegt.

Modellgetriebene Softwareentwicklung (Model Driven Architecture – MDA), welche von der Object Management Group (OMG) hervorgebracht wurde, erreicht dieses Ziel anhand einer klaren Trennung von Funktionalität und Technik und somit einer Reduktion der Komplexität in Entwicklungsprozessen. Hierbei wird auf eine höhere Abstraktion als bei anderen Verfahren gesetzt.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der automatischen Codeerzeugung aus formalen Modellen. Grundlage ist hierbei eine zugrunde liegende domänenspezifische Sprache (DSL), auch Grammatik genannt, aus der mit Hilfe von eigens dafür implementierten Codegeneratoren lauffähiger C++-Code erzeugt wird. Auf Basis des generierten Codes wird eine Projektstruktur (Plugin) erstellt, um diesen in ein bestehendes Framework einzubinden und zu verarbeiten. Es zeigt sich hierbei ein großer Vorteil der modellgetriebenen Softwareentwicklung (MDSD). Es können Modelle nicht nur auf textueller Basis, sondern ebenfalls auf/grafischer Basis erstellt und modelliert werden.

Armin Kees: Evaluierung regelbasierter Systeme bezüglich des Einsatzes im Produktkonfigurator eines mittelständischen Maschinenbau-Unternehmens
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluierung regelbasierter Systeme bezüglich des Einsatzes im Produktkonfigurator eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens. Es soll nach Einführung in die „Künstliche Intelligenz“, zu welche regelbasierte Systeme gehören, geklärt werden, ob regelbasierte Systeme im Allgemeinen und im Speziellen das regelbasierte System Drools dazu geeignet ist. Diese Fragestellung wird auf Grundlage von zwei angefertigten Prototypen für ein konkretetes Konfigurator-Beispiel – einer unter Verwendung von Drools, der andere ohne Verwendung eines regelbasierts Systems – und Fachliteratur diskutiert. Im Ergebnis wird deutlich, dass aufgrund eines geringeren Erstellungsaufwands und vor allem durch die – besonders bei steignder Anzahl von Regeln – wesentlich geringere Überprüfungszeit der Regeln bei Verwendung des regelbasierten Systems Drools diese Systeme sehr gut für den Einsatz im Produktkonfigurator eines mittelständischen Maschinenbau-Unternehmens geeignet sind.
Fabian Klare: Einrichten eines Continuous Integration-Servers für Rich-Client-Plattform-Anwendungen und Web-Services
Rico Mettler: Cloud-Computing in einem international agierenden mittelständischen Untenehmen
Die vorliegende Arbeit gibt eine Antwort aut die Frage, wie Cloud Computing in einem International tätigen mittelständischen Unternehmen vorteilhaft eingesetzt werden kann.
Dazu mussten nicht messbare Kriterien mehrerer Alternativen für eine
Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Vorfeldentwicklung bestimmt, bewertet und mit Hilfe der Nutzwertanalyse in eine Reihenfolge gebracht werden. Gerade das Thema Cloud Computing zeigt, obwohl sehr populär und in aller Munde, dass aufgrund fehlender Standards der Einsatz im professionellen Umfeld genau zu prüfen ist. Es zeigte sich, dass viele Anbieter ausscheiden, aufgrund des fehlenden oder unzureichenden Datenschutzes. Das Ergebnis, ein selbst gehostetes NAS in der DMZ einer Firewall, liefert den besten Nutzwert und stellt sich mittelfristig als wirtschaftlichste Lösung heraus.
Theresa Naß: Erstellung automatischer Tests unter Berücksichtigung der Ausfallsicherheit und Optimierung der Laufzeit
Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse automatisierter Tests mithilfe eines Black Box Tools, verwendet wird hierbei das Testautomatisierungstool Expecco. Mitunter ist dabei darauf zu achten, dass die Ausfallsicherheit gewährleistet ist. Weiter wird die Optimierung der Laufzeit angestrebt. Ziel ist es zu klären, in welchem Verhältnis der Aufwand der Erstellung mit dem Nutzen der automatisierten Tests zusammenhängt. Hierbei sind die bereits vorhandenen Tests zu analysieren und Kriterien auszumachen, welche bei der Erstellung von neuen Tests zu beachten sind. Dafür wurden Lösungsvorschläge unterbreitet, mit welchen diese Ziele erreicht werden können. So wurden Maßnahmen zur Erhöhung der Performanz, der Verbesserung der Übersichtlichkeit und Wartbarkeit erarbeitet.
Matthias Schregle: Optimierung eines Softwareentwicklungsprozesses anhand gängiger Standards
Diese Bachelorarbeit mit dem Titel „Optimierung eines Softwareentwicklungsprozesses anhand gängiger Standards“ wurde in einem Unternehmen der Glücksspielbranche verfasst. Die Hauptaufgabe war dabei, den im Unternehmen analysierten Softwareentwicklungsprozess darzustellen und auf der Grundlage gängiger Standards der Softwareentwicklung diesen Prozess zu optimieren. Dabei wird zunächst ein Überblick über die einzelnen Schritte der Spieleentwicklung gegeben. Anschließend wird im Theorieteil auf Scrum und Kanban eingegangen, welche als Vorgehensweisen bei der Entwicklung von Spielen verwendet werden können. Zudem erfolgt ein Blick auf die Möglichkeiten von Continuous Integration. Nachfolgend wird in einer IST-Analyse die gegebene Situation im Unternehmen betrachtet. Abschließend wird die aktuelle Entwicklungssituation anhand der dargestellten theoretischen Möglichkeiten optimiert. Dabei liegt der Fokus auf dem Projektmanagement, der Dokumentation und Continuous Integration.
Maximilian Tews: Erweiterung eines Prototyps zur Codegenerierung modell- und komponentenbasierter Softwarearchitekturen in der Bilddatenverarbeitung
Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema „Konzeption und prototypische Entwicklung von Webservices zum Datenaustausch“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Konzeption mehrerer Webservices, die den Kunden der Firma DACHSER SE eine weitere Möglichkeit bieten, Informationen auszutauschen. Einer dieser Webservices ermöglicht es den Kunden, Dateien an Dachser zu übertragen. Die übersendete Datei wird dann an den bestehenden EDI-Prozess, zu Verarbeitung von Dateien, übergeben. Anschließend kann der Kunde mithilfe eines weiteren Webservices überprüfen, ob die übersendetete Datei verarbeitet wurde. Ein dritter Webservice dient der Abholung von Daten, die für den Kunden relevant sind.
Neben der Implementierung der Webservices muss ein Konzept entwickelt und implementiert werden, welches es erlaubt, mit wenig Aufwand weitere Webservices hinzuzufügen. Ziel ist es, dass alle Webservices dieselbe Logik für das Logging sowie für die Validierung der Rechtmäßigkeit des Aufrufs nutzen.
Damit die Kunden und Dachser gleichermaßen von einem hohen Maß an Sicherheit profitieren, ist es notwendig, die Webservices nach aktuellem Stand der Technik abzusichern. Hierzu wird auf einen Übertragung der Daten mittels HTTPS gesetzt.
Ein weiterer Bestandteil der Arbeit ist es, eine Anwendung zu entwickeln, welche die Anfragen der Kunden darstellt. Somit ist gewährleistet, dass einfach nachvollzogen werden kann, welcher Kunde, welchen Webservice, zu welcher Zeit, mit welchen Parametern aufgerufen hat.
Kübra Tokay: Konzeption und Entwicklung eines Wahl-O-Mats zur Unterstützung der Studiengangswahl
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde zur Unterstützung der Studiengangswahl an der Hochschule Kempten ein Studienorientierungstest konzipiert und entwickelt, um den Studieninteressenten eine Orientierung bei der Studiengangswahl zu geben.
Die Entwicklung des Konzeptes begann mit der Anforderungsanalyse. Hier wurden unter anderem die bisherigen Modelle nach ihren positiven und negativen Aspekten analysiert, es wurden Thesen unter Heranziehung verschiedener Informationsquellen formuliert. Des Weiteren wurden Anforderungen ermittelt und diese anschließend mit verschiedenen Modellierungstechniken modelliert. Um die Anwendung benutzerfreundlich zu gestalten, wurden die Gestaltgesetze und die Grundlagen der Dialoggestaltung, bei der Implementierung der Software berücksichtigt. Bei der Implementierung wurden die Tools Java EE und PrimeFaces verwendet. Nach der Entwicklung, wurde die Anwendung auf ihre Funktionalität getestet.
Claudia Wegmann: Erstellung eines Plug-ins für Unit-Tests für eine Lehr-Lernplattform
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines JUnit-Plug-ins für die Lehr-/Lernplattform Moodle. Nach einer kurzen Einleitung zum Thema E-Learning folgt die Erläuterung wichtiger Bestandteile von Moodle. Die dadurch gelegten Grndlagen erleichtern das Verständnis des folgenden Kapitels zur Entwicklung des Plug-ins. Hier werden zunächst die Anforderungen analysiert. Anschließend wird ein bereits verfügbares Plug-in auf seine Eignung überprüft. Da die Anforderungen durch das verfügbare Plug-in nicht hinreichend erfüllt sind, wird nachfolgend ein eigener Prototyp entworfen und implementiert. Die nach Abschluss dieser praktischen Phase unerfüllten Punkte des Pflichtenhefts werden nochmlas aufgegriffen.
In einem abschließenden Kaptiel wird auf ausgewählte Aspekte der Didaktik im Zusammenhang mit dem entwickleten Prototyp eingegangen.
Roman Weinhart: Entwicklung eines Systems zur Parametrierung von Transmittern in der Temperaturmesstechnik
Andreas Zindel: Linked Data für erweiterbares Produktdesign und Prozessautomatisierung
In Zusammenarbeit mit Airbus Group Innovations, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Airbus Group, soll eine prototypische Softwareanwendung entstehen, mit der die Vor- und Nachteile einer Linked Data basierten Software-Plattform untersucht werden kann. Im Folgenden soll ein tragfähiges Konzept der Plattform skizziert und die Entstehung einer Softwareanwendung von der Konzeption über die Implementierung bis hin zur Evaluierung begleitet werden.
Thematisch soll die Anwedung im Bereich der Kabinenkonfiguration von Verkehrsflugzeugen angesiedelt sein, da es in diesem Bereich zahllose verschiedene Prozesse, Datentypen, beteiligte Stakeholder und existierende Software-Produkte gibt, die sich für eine Untersuchung anbieten.
Dabei sollen technische Grundlagen von Linked Data genauso betrachtet werden, wie das geschäftliche Umfeld der Airbus Group und die Prozesse, die sich zur Zeit im Einsatz befinden und sich für die Verwendung, einer auf Linked Data aufbauenden Softwareanwendung, eignen.

2014

Andreas Allgaier: Prototypische Entwicklung einer Anwendung für mobile Endgeräte zur Pflege eines Dokumentenmanagementsystems
In der vorliegenden Arbeit wird die Entwicklung einer Android-Anwendung beschrieben, die eine Software zur Pflege eines Dokumentmanagementsystems darstellt. Es wird auf grundlegende Eigenschaften und Funktionalitäten der Android-Plattform, sowie Themen, die damit im Zusammenhang stehen, eingegangen. Im weiteren Verlauf wird beschrieben, wie die vorhandene Infrastruktur aufgebaut ist und welche Zielsetzung daraus resultiert. Anschließend werden die Methoden erläutert, die zur Umsetzung des Ziels benutzt wurden. Der letzte Abschnitt enthält noch einen Ausblick auf Optimierungsmöglichkeiten der Anwendung und das aus der Arbeit gezogene Fazit.
Patrick Beller: Konzeptionierung einer PLC-Softwaretest Anwendung für standardisierte Tests im Umfeld von Maschinensteuerungen
Die nachfolgende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Möglichkeit der Einführung eines standardisierenden Testverfahrens innerhalb des PLC-Softwaretests. Ebenfalls wird die Möglichkeit für eine Anwendung, mit deren Hilfe zukünftige Softwaretests durchgeführt werden können, erörtert. Ziel ist es, die momentanen Testprozesse in den drei großen deutschen Produktionsstandorten zu durchleuchten und die Anforderungen, welche von Seiten der Stakeholder kommen, in einem gemeinsamen Anwendungskonzept zu vereinen. Diese Fragen werden mit Unterstützung unterschiedlicher Hilfsmittel beantwortet. Die Testprozesse werden durch eine einfache und leicht verständliche Modellierung verdeutlicht. Die Prozessbeschreibungen sowie die Gewinnung der Anforderungen werden durch einzelne Werkzeuge des sogenannten Requirements Engineering realisiert. Durch aktuelle Fachliteratur und das Softwareengineering-Skript wird das Wissen bestätigt und die richtigen Werkzeuge für das entscheidende Vorgehen gewählt. Im Ergebnis wird deutlich, dass eine Anwendung das Testen, in den drei großen deutschen Standorten zum Teil sehr gut vereinheitlichen lässt, allerdings muss diese genug Individualisierungsspielraum für die jeweiligen Werke zulassen, damit diese auch von den beteiligten Stakeholdern angenommen wird.
Moritz Heindl: Entwicklung eines Prototyps zur Erfassung von Kundendaten im Sportartikelverleih
Für ein bestehendes Check in System zur Erfassung von Kundendaten im Sportartikelverleih wurde im Rahmen dieser Bachelorarbeit der Prototyp für eine neue Software entwicklet, welche gegenüber der bisher verwendeten Webanwendung verschiedene Verbesserungen einführt. Durch die Spezifikation einer Kommunikationsschnittltelle wurde die Erstellung einer Serveranwendung ermöglicht, die den Check-in als Dienst bereitstellt, welcher somit von unterschiedlichen Clientsystemen verwendet werden kann.
Ein erstes Clientsystem wurde ebenfalls entwickelt. Dieser Webclient übernimmt die Bereitstellung der Benutzeroberfläche, deren Layout ebenfalls neu gestaltet wurde. Erweiterte Konfigurationsmöglichkeilen ermöglichen des weiteren eine
bessere Anpassung des Check-in-Systems an die Wünsche der Verleihgeschäfte.
Moritz Helmchen: Erweiterbare Architektur und grundlegende Implementierung für eine Lehr- und Lernplattform
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung einer erweiterbaren Architektur für eine Lehr-und Lernplattform auf Grundlage eines Komponentensystems, sowie die grundlegende Implementierung der Lehr- und Lernplattform und die Entwicklung einiger Komponenten.

Es werden die grundlegenden Eigenschaften von Komponentensystemen erläutert, in diesem Zuge wird das zur späteren Verwendung vorgesehene Komponentensystem Java Simple Plugin Framework (JSPF) vorgestellt.
Das Vorgehen und die Ergebnisse der Anforderungsanalyse werden beschrieben und die daraus resultierenden Anforderungen an die zu entwickelnden Komponenten.

Bei der Entwicklung der Architektur werden die Schnittstellen, das Architekturmuster, die Klassen und das Datenbankschema beschrieben, bevor schließlich die Implementierung der Lehr- und Lernpfattform, mit den entwickelten Oberflächen, Komponenten, Schnittstellen und Funktionalitäten erläutert wird.

Max Kaiser: Alternatives Masterteilverfahren an ABS/ESP-Funktionsprüfständen
In der Unternehmenskultur der Robert Bosch GmbH sind Qualitätsansprüche ein wesentlicher Bestandteil. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem ganzheitlichen Qualitätsmanagement. Dies ist eine Managementmethode, die die Qualität im Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen der Mitglieder und für die Gesellschaft zielt [Vgl. PFE01]. Aufgrund von wachsender Komplexität der Produkte, als auch der weltweit vernetzten Geschäftsprozesse, steigen die Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Um hierbei wettbewerbsfähig zu bleiben, unterstützt die Firma Robert Bosch GmbH Veränderungs- und Optimierungsprozesse von Managementsystemen.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, ein alternatives Verfahren zu der derzeitigen Masterteilmessung an ABS/ESP hydraulischen
Funktionsprüfständen zu entwickeln. Dabei wird zunächst auf die Firma Robert Bosch GmbH, sowie auf den Geschäftsbereich „Chassis Systems Control“ und dem Robert Bosch Werk in Blaichach/Immenstadt eingegangen. Anschließend erfolgt eine genauere Betrachtung des Qualitätswesens in diesem Tätigkeitsfeld. An dieser Stelle erfolgt die IST-Analyse der Masterteilmessung. Dazu wird zunächst ein Überblick über einen hydraulischen Funktionsprüfstand gegeben. Danach erfolgt die Ausführung der Masterteilmessung. Ferner werden die tagtäglichen Prüfungen an den hydraulischen Funktionsprüfständen vorgestellt. Im Anschluss folgt eine Hinleitung zum Robert Bosch GmbH standardisierten Managementprozess, dem sogenannten „Continious Improvement Process im indirekten Bereich“. Im Folgenden wird ein alternatives Messverfahren mit Hilfe des vierstufigen CIP-Modells ausgearbeitet.
Abschließend geht es darum, die festgelegten Maßnahmen und Verbesserungen kontinuierlich und in kleinen Schritten ständig zu verbessern.
Anna Merkle:Redesign von SAP-Formularen in der Nahrungsmittelbranche
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich inhaltlich mit verschiedenen Aspekten der SAP-Formulare in der Champignon-Hofmeister Unternehmensgruppe. Ein Aspekt, der in dieser Arbeit behandelt wird, ist die Bewertung der verschiedenen SAP-Formulartechnologien SAPscript, Smart Forms und SAP Interactive Forms by Adobe mit Hilfe der Nutzwertanalyse um ihren Wert für das Unternehmen beurteilen zu können.
Die Bewertung dieser verschiedenen Technologien erfolgt mit Hilfe der Ergebnisse einer ausführlichen Recherche zu den Vor- und Nachteilen sowie den Besonderheiten der genannten Alternativen. Andere Aspekte dieser Arbeit sind die funktionalen Anforderungen und die aktuelle Formularsituation. Die aktuelle Formularsituation wird erfasst, um daraus Anforderungen an eine Formulartechnologie ableiten zu können und zu beurteilen, ob die jeweilige SAP-Formulartechnologie als Lösung in Frage kommt. Die Bestandsaufnahme der aktuellen Formularsituation erfolgt mit Hilfe verschiedener SAP-Auswertungen. Für den Bereich Faktura werden exemplarisch die inhaltlichen Anforderungen an ein Formular aufgenommen. Dafür werden das Datenbeschaffungsprogramm und die Formulare der Faktura analysiert. Zusätzlich werden die User interviewt, um neue Anforderungen zu erfassen. Ergänzend wird die Optik des Formulars mit Orientierung an der DIN 5008 überarbeitet.
Samuel Würtz: Entwurf und pilothafte Implementierung einer automatisierten Warenabmeldung für ein Fertigungsleitsystem
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und pilothaften Implementierung einer automatisierten Warenabmeldungslösung innerhalb des Fertigungsleitsystems ProMaster, welches bei der Robert Bosch GmbH in der Abteilung BhP/TEF17 entwickelt wird. Das Ziel der Arbeit ist es, konsistente Informationen zu den verschiedenen betroffenen Systemen sicherzustellen, was durch die automatisierte Bedienung der beteiligten Systeme erreicht werden soll. Im Zuge dessen wurde der komplette Zyklus der Softwareentwicklung durchlaufen. Dies umfasst die Analyse des Altsystems sowie die Erfassung neuer Anforderungen. Die zentralen Aspekte der Arbeit sind die Konzeptionierung und pilothafte Implementierung der Softwarelösung. Anschließend wurde die entworfene Software noch einem automatisierten Test unterzogen. Die Umsetzung geschah mit Hilfe der Programmiersprache C++ und dem Qt-Framework, sowie verschiedenen bestehenden Softwarekomponenten der Abteilung BhP/TEF17.

2013

Michael Buchenberger: Bewertung von Java-Frameworks für Desktopanwendungen und prototyphafte Umsetzung eines Flottenmanagementsystems
Günter Fiedler: Architektur zur 3D Bildverarbeitung
Clemens Filippi: Konzeption und pilothafte Entwicklung einer Verpackplatz-Software zur Integration in ein Fertigungsleitsystem
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Entwicklung einer in ein Fertigungsleitsystem integrierte Verpackplatz-Software zur Erfassung von Verpack-, Umpack- und Verschrottungsvorgängen von Produkten. Im Anschluss an eine Analyse des Ist-Zustandes der zurzeit eingesetzten Verpackplatz-Software und deren Systemkontext wird dabei eine Software entworfen und erstellt. Dabei werden die Phasen Analyse, Konzeption und Entwurf, Implementierung und Test des Softwareentwicklungszyklus durchlaufen. Das erarbeitete Konzept wurde mit Hilfe des Qt Frameworks und PL/SQL umgesetzt. Ebenfalls Teil der Arbeit ist die Entwicklung eines Inbetriebnahme-Konzeptes, mit dessen Hilfe die Migration auf die neu entwickelte Verpackplatz-Software durchgeführt werden kann.
Peter Gudt: Analyse und prototypische Umsetzung eines flexiblen Masterdata-Managementtools für einen Logistikdienstleister
Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Thema „Analyse und prototypische Umsetzung eines flexiblen Masterdata-Managementtools für einen Logistikdienstleister“ behandelt Analyse, Konzeption, Entwurf und prototypische Implementierung eines Stammdaten-Management-Tools für den Logistikdienstleister Dachser GmbH und Co. KG. Diese Anwendung bietet die Möglichkeit, Datenbanktabellen, mit deren Hilfe Programmabläufe geregelt werden, übersichtlich darzustellen und die Verwaltung sowie Bearbeitung der Daten zu erleichtern. Da in dem Einsatzgebiet des Tools mit über 10.000 Kunden zusammen gearbeitet wird, ist es sehr wichtig, den Programmaufbau möglichst flexibel zu halten, damit Änderungen ohne großen Programmieraufwand integriert werden können.
Im ersten Kapitel wird die Anforderungsanalyse und Ideenfindung behandelt, worauf in den folgenden Abschnitten, aufbauend auf das analysierte Ergebnis, der Sofwareentwurf inklusive Datenbankdesign und die Implementierung mit Bezug auf die engesetzten Frameworks betrachtet wird. Den Abschluss bildet ein Test der Anwendung.
Achim Kaiser: Anforderungsanalyse für die erweiterbare Integration von Cloud-Storage-Diensten in eine Fernwartungssoftware mit prototypischer Umsetzung
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurden die Ausarbeitung und der Entwurt für die Integration von Cloud-Storage-Diensten in eine Fernwartungssoftware entwickelt.
Die Anforderungsanalyse bildet den Ausgangspunkt der Arbeit mit der Durchführung von Recherchen zu den bisherigen Dateiübertragungsmöglichkeiten der Fernwartungssoftware und zu verschiedenen Cloud-Storage-Anbietern. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden anschließend Szenarien und Konzepte entwickelt, die beschreiben, wie die Integration der Cloud-Storage-Dienste in die Anwendung aussehen könnte. Im weiteren Zuge der Analyse stand das Aufstellen von Anforderungen und Anwendungsfällen für die Umsetzung der Integration anhand der erarbeiteten Szenarien und Konzepte.
Die Entwicklung eines Prototyps entstand anschließend auf Basis eines der erstellten Szenarios. Hierfür wurde die Integration in die bestehende Architektur vorgenommen, wichtige Verantwortlichkeitsbereiche definiert und ein Entwurfsmodell aufgebaut, aus dem die Realisierung des Prototyps entstand.
Sebastian Linder: Protoypische Entwicklung einer Geofencing-Anwendung für ein Logistikunternehmen
Florian Lindner: Möglichkeiten, Unterschiede und Architekturen von Web-Anwendungen und nativen Anwendungen für mobile Endgeräte
Diese Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten, Unterschieden und Softwarearchitekturen von nativen und Web-Anwendungen für mobile Endgeräte.
Dazu werden als Erstes aktuelle mobile Endgeräte vorgestellt und verglichen. Danach werden die neuen Webtechnologien HTML5, CSS3 und JavaScript vorgestellt und eine Definition einer Web-Anwendung erarbeitet.
Außerdem werden allgemeine Unterschiede zwischen nativen Anwendungen und Web-Anwendungen aufgezeigt.
Da Web-Anwendungen in einem Browser ausgeführt werden, wird geprüft, welche neuen HTML5-Elemente von den gängigsten Desktop- und mobilen Browsern unterstützt werden.
Anschließend wird auf die Softwarearchitektur von nativen Anwendungen und Web-Anwendungen eingegangen und deren Unterschiede hervorgehoben. Um die theoretischen Erkenntnisse zu untermauern, wird die bestehende ADAC-Autodatenbank-Android-Applikation als Web-Anwendung erstellt und mögliche Erweiterungen aufgezeigt.
Abschließend wird eine Prognose für die Zukunft abgegeben und ein Fazit aus diesem Vergleich gezogen.
Wilhelm Mauch: Konzept zur Entscheidungsfindung für eine zentrale oder dezentrale Vorgehensweise bei Softwareprojekten eines Automobilzulieferers
Die vorliegende Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Thematik anhand gegebener Anforderungen an eine SAP-Anwendung eine Entscheidung zwischen verschiedenen möglichen Softwarearchitekturen innerhalb der heterogenen SAP-Systemlandschaft fällen zu können. Hauptziel ist es, dem Projektverantwortlichen eine Entscheidungsunterstützung zu geben. Dafür sind entscheidungsrelevante Kriterien notwendig, die in der Evaluierung der Entwicklungsansätze herausgearbeitet wurden. Um die Kriterien gegenüber den Ansätzen bewertend und in Kombination mit den gestellten Anforderungen einsetzen zu können, wurde die Methodik der Nutzwertanalyse angewandt. Dazu wurden die einzelnen Bewertungskriterien gegeneinander gewichtet und danach anhand von Zielerreichungsfaktoren den evaluierten Ansätzen gegenübergestellt. Als Ergebnis wird eine Rangfolge geliefert, mithilfe dieser die Tendenz für einen Entwicklungsansatz abgelesen werden kann. Die Arbeit sensibilisiert zudem den Leser auch weiche Faktoren zu beachten, die die Wahl eines Entwicklungsansatzes zusätzlich beeinflussen können.
Patrick Notz: Test eines Computerspiels unter Andoid
Diese Thesis testet die mobile Anwendung „eMgage“ (Extended Mobile Gaming Education) nach wissenschaftlichen und standardisierten Methoden. Das Hauptziel des Testvorhabens ist es die Software für den Produktiveinsatz vorzubereiten. Hierzu wird der genormte Testprozess nach ISTQB angewendet. Zuerst wird ein Testkonzept erarbeitet, nach welchem 20 Testfälle spezifiziert werden. Diese werden mit Hilfe eines Testmanagementtools erfasst und für die teilweise automatisierte Ausführung mit Hilfe von Testwerkzeugen in Java implementiert. Es wird dann ein funktionaler und nichtfunktionaler Test, Performancetest, Stresstest, Negativtest, anwendungsfallbasierter Test und Anweisungsüberdeckungstest zur Ausführung gebracht. Alle gefundenen Fehler werden mit einem Bug Tracking Tool dokumentiert. Ein Fehlerreport wird zusammen mit einer Testfallspezifikation als Ergebnis dieser Thesis erstellt. Als Fazit des Testprozesses kann festgehalten werden, dass noch kein Testende erreicht, aber eine wichtige und solide Grundlage geschaffen wurde, um eMgage weiter zu entwickeln und zukünftig professionell weiter prüfen zu können.
Cosmina Rank: Einführung von Prozessen zur Optimierung der Support-Abläufe in Anlehnung an ITIL in einem mittelständischen Unternehmen aus der Nahrungsmittelbranche
Diese Bachelorarbeit thematisiert die Optimierung der Serviceprozesse im IT-Bereich der Champignon-Hofmeister Unternehmensgruppe durch die Einführung von IT-Service-Prozessen nach ITIL®. ITIL® bietet eine Sammlung von Best Practices für IT-Serviceprozesse und soll die Verbesserung der internen Prozesse zur reaktiven Störungsbehebung und proaktiven Fehlervermeidung unterstützen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit erfolgt eine Einführung in die Grundlagen von ITIL® und eine Dokumentation der Gestaltung und Definition des Incident-, Change- und Problemprozesses in der Champignon-Hofmeister Untemehmensgruppe. Im Anschluss daran wird der Erfolg der Prozesseinführung analysiert, indem die Fehler und Schwierigkeiten sowie ihre Gründe innerhalb der begleiteten ITIL®-Einfuhrung identifiziert und Lösungsvorschläge für eine erfolgreiche Prozesseinführung entwickelt werden.
Fabian Ritt: Automatisiertes Testen von JEE-Anwendungen im Bankenumfeld.
Bei der Testautomatisierung handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil bei der Entwicklung von Software. Bei der Entwicklung entstehen immer Fehler. Deshalb kann kein Softwareprodukt ohne umfangreiche Tests verkauft oder eingesetzt werden. Oft wird die Software dabei manuell getestet. Sollen Tests jedoch öfters durchgeführt werden, wie beispielsweise Regressionstest, kann es sehr sinnvoll sein, die Tests zu automatisieren. Für das Erstellen von automatischen Tests und einer wiederholten automatisierten Durchführung wird meist weniger Zeit benötigt wird, als die Test wiederholt manuell durchzuführen. Im Rahmen dieser Masterarbeit soll ein Testframework entwickelt werden, welches das automatisierte Testen von Anwendungen erlaubt. Dies soll dabei ähnlich wie ein bestehendes Testframework ablaufen, jedoch modernere Technologien verwenden und einfacher zu warten sein als das bestehende Framework.
Daniel Weidel: Optimierung eines Fertigungsleitsystems für die intelligente Anbindung mobiler Plattformen
Steffen Wilke: Prototyphafte Entwicklung eines Ablagesystems für Dokumente innerhalb einer Logistiksoftware
Diese Bachelorarbeit beschreibt die Umsetzung einer serviceorientierten Ablage-Komponente für ein Dokumentmanagement System integriert in ein ERP System. Nach ausführlicher Anforderungsanalyse wird eine passende Softwarearchitektur entworfen, die durch das objektorientierte Design konkretisiert wird.
Im Kapitel Realisierung folgt dann die Auseinandersetzung mit den wichtigsten Punkten der Implementierung des Systems.
Dabei wird neben allgemeinen Aspekten der Softwareentwicklung insbesondere auf Details der Objekt Abbildung eingegangen.
Ein Teil dieser Ausarbeitung konzentriert sich auf Eigenheiten, die bei der Umsetzung der Webservices mit Windows Communication Foundation (WCF) auftreten. Dies umfasst neben dem Entwurf eines Sicherheitskonzepts auch konkrete Ansätze für die Behandlung von Ausnahmefällen.
Abschließend werden Tests beschrieben, welche die Erfüllung der eingangs definierten Anforderungen überprüfen.
Alwin Winterscheid: Anforderungen wiederverwenden - Wunsch oder Wirklichkeit?
Die Wiederverwendung ist ein Prinzip im Software Engineering und dient der Kostensenkung und Qualitätssteigerung bei der Entwicklung von betrieblichen Anwendungen. In der Vergangenheit gingen die Überlegungen dahin, die Artefakte der Design- und Implementierungsphase innerhalb eines Softwareentwicklungsprozesses wiederverwendbar zu gestalten.
Einen größeren positiven Einfluss hat die Wiederverwendung jedoch, wenn sie bereits in der Analysephase eingesetzt wird. Das bestimmende Artefakt in dieser Phase ist dabei die Anforderung.
Im Rahmen dieser Arbeit wird die Problematik der Wiederverwendbarkeit von Anforderungen analysiert, in zwei wesentliche Problemfelder eingeteilt und aufgezeigt, welche Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ursachen und Auswirkungen bzgl. der Hemmung oder dem Ausbleiben der Wiederverwendbarkeit von Anforderungen auftreten können. Die Herstellung eindeutiger Verantwortlichkeiten basierend auf loser Kopplung und hoher Kohäsion stellen eine wichtige Grundvoraussetzung für die Wiederverwendbarkeit von Anforderungen dar.
Das in dieser Arbeit entwickelte Konzept zeigt einen Formalismus und eine Methodik unter Verwendung von objektorientierten Techniken auf, mit der eine Wiederverwendbarkeit von funktionalen Anforderungen erreicht werden kann.
Robert Zimmermann: Konzeption und pilothafte Implementierung eines Datenspeichers für die zentrale Bereitstellung von Online-Maschinendaten
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Erstellung eines verteilten Softwaresystems zur Bereitstellung von Daten aus komplexen Fertigungsanlagen für eine Online-Maschinenvisualisierung. Im Rahmen der Arbeit werden hierfür die notwendigen Anforderungen erhoben und ausgehend davon ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Neben den rein technischen Aspekten beinhaltet dieses auch die Aspekte einer Migration von der bisherigen Lösung. Der technische Schwerpunkt der Konzeption liegt in der Analyse der in Frage kommenden Speichertechnologien und der Erstellung einer flexiblen Architektur zur Gegenüberstellung dieser Technologien. Des Weiteren sind die Umsetzung eines Prototyps in C++ mit dem Qt-Framework, seine Integration in die bestehende Systemlandschaft und der Test des Gesamtsysems Teil der Arbeit.

2012

Alexander Bartel: Ansätze zur Integration eines Collaboration-Tools in den Softwareentwicklungsprozess des Servicing Dienstleisters einer Bausparkasse
Diese Arbeit beschreibt die theoretische Integrierbarkeit eines Kollaborationstools, am Beispiel von IBM Rational Team Concert, in den bestehenden Softwareentwicklungsprozess der VR Kreditwerk AG. Neben der allgemeinen Diskussion von kooperativen Softwareentwicklungsprozessen wird im speziellen der Softwareentwicklungsprozess in der VR Kreditwerk AG näher erläutert. Die Kollaborationsplattform Jazz sowie das darauf aufbauende Kollaborationstool IBM Rational Team Concert werden fachlich vorgestellt und deren Integrierbarkeit in die vorhandene Toollandschaft anhand einer Nutzwertanalyse bewertet. Ebenfalls wird IBM Rational Team Concert mit konsolidierten Anforderungen verglichen, die sich aus einer Umfrage zum Softwareentwicklungsprozess im Kreditwerk ergeben, welche für diese Arbeit durchgeführt wurde.
Andreas Baumgärtner: Analyse von Logistikprozessen in der Nahrungsmittelbranche
Inhaltlich beschäftigt sich diese Bachelorarbeit mit der Optimierung des Prozesses zum Disponieren von Mix-Artikeln bei der Firma Käserei Champignon Hofmeister GmbH & Co. KG. Ein Mix-Artikel ist eine Umverpackung, in der sortimentsübergreifend Käseprodukte gemeinsam verpackt werden. Die Problematik dabei ist, dass sich durch viele verschiedene Faktoren das termingerechte Zusammenstellen der verschiedenen Käsesorten sehr komplex gestaltet. Durch eine IST-Aufnahme soll der momentane Ablauf des Prozesses mit Hilfe von BPMN (Business Prozess Model and Notation) ausführlich dokumentiert werden. Die Aufnahme dient als Kommunikationsgrundlage für das Projekt, um Stärken und Schwachstellen des Prozesses identifizieren zu können. Auf dieser Basis gilt es geeignete Anforderungen und Ziele für die Optimierung zu formulieren. Das Projekt hat zum Ziel, eine unterstützende IT-Lösung zu entwickeln, die einheitliches und effizienteres Arbeiten für alle beteiligten Mitarbeiter ermöglicht. Sie soll in die vorhandene IT-Infrastruktur der Käserei unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie integriert werden. Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt auf, welche Lösung für das Unternehmen empfehlenswert ist.
Michael Hauber: Bedarfsanalyse zur Einführung eines Multi-Projektmanagements bei einem international tätigen Industrieunternehmen
Claudia Hirt: Reengineering einer eLogistics-Anwendung zur Frachtpreiskalkulation bei einem internationalen Logistikdienstleister
Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema „Reengineering einer eLogistics-Anwendung zur Frachtpreiskalkulation bei einem internationalen Logistikdienstleister“ beschäftigt sich mit dem Reengineering einer bei Dachser GmbH & Co. KG im Einsatz befindlichen Webanwendung. Mit deren Hilfe kann dem Kunden eine vollautomatische Angebotskalkulation für eine gewünschte Sendung bereitgestellt werden. Ziel der Arbeit war eine Analyse und Neuentwicklung der Anwendung unter Verwendung moderner Technologien, um Kundenanforderungen optimal erfüllen zu können und die Benutzerfreundlichkeit zu steigern. Im ersten Schritt erfolgt hierfür eine Analyse der funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen an die Anwendung. Bestehende Anforderungen werden spezifiziert und neu entstandene herausgearbeitet. Anschließend erfolgt eine Modellierung der neuen Anwendung anhand des MVC-Patterns. Im folgenden Kapitel wird das technische Umfeld analysiert. Dabei werden sowohl das Server- und Datenbankumfeld als auch die zugrundeliegenden Frameworks betrachtet. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse erfolgen schließlich der Feinetwurf und die Implementierung der Anwendung. Abgerundet wird die Arbeit mit diversen Tests, um die Qualität sicherzustellen.
Carsten Knappe: Machbarkeits- und Nutzenstudie für ein internes Webportal eines Warenwirtschaftssystems
In der nachfolgenden Bachelorarbeit soll untersucht werden, ob beziehungsweise wie ein Webportal für ein bestehendes Warenwirtschaftssystem zu realisieren wäre. Da aber die Planung und Analyse eines kompletten Warenwirtschaftssystems den Rahmen einer Bachelorarbeit sprengen würde, wird stattdessen die prinzipielle Realisierbarkeit sowie der Bestellbearbeitungsprozess im speziellen untersucht. Aus dieser Zielsetzung heraus werden wichtige Prozesse herausgearbeitet sowie die Datenbankstruktur genauer analysiert. Auf Basis dieser Untersuchen werden dann verschiedene mögliche Technologien zur Realisierung eines Webportals herausgearbeitet. Auch werden die verschiedenen Probleme und deren mögliche Lösungen aufgezeigt, vor allem in Hinblick auf die Gefahren, die von diesen ausgehen. In einzelnen Bereichen wird dabei zu verschiedenen Technologien eine Bewertung abgegeben. Wo dies nicht möglich ist wird versucht, eine ausreichende Informationsbasis für spätere wirtschaftlich geprägte Entscheidungen zu treffen.
Franz-Michael Kriesten: Analyse und Konfiguration eines Studienmanagementsystems für eine technische Universität
Das vorrangige Ziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, dem Unternehmen ESK Ceramics GmbH & Co. KG einen Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten von Multi-Projektmanagement zu geben, Erfolgskriterien und Herausforderungen aufzuzeigen sowie die notwendigen Schritte, die zur Einführung benötigt werden, herauszuarbeiten. Hierzu soll die Diskrepanz zwischen dem momentan vorherrschenden operativen Projektmanagement und den im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Geschäftsprozessen zur strategischen Multi-Projektabwicklung und -steuerung ermittelt werden. Die Analyse des aktuellen Projektmanagements im Bereich Operation stützt sich dabei auf die neun Wissensgebiete gemäß dem Project Management Book of Knowledge Guide. Dies ermöglicht die Ableitung eines auf das Unternehmen angepassten Maßnahmenkataloges, der die erforderlichen Schritte zur Einführung von Multi-Projektmanagement und die damit verbundenen Handlungsempfehlungen beinhaltet.
Das Ziel dieser Arbeit besteht nicht in der praktischen Einführung und organisatorischen Verankerung von Multi-Projektmanagement, sondern in der Erstellung eines Maßnahmenkataloges. Dieser soll die grundlegenden organisatorischen Rahmenbedingungen herausarbeiten, welche für die erfolgreiche Einführung von Multi-Projektmanagement notwendig sind.
Sebastian Linder: Austauschbare Services zur Darstellung und Routenberechnung für die prototypische Entwicklung der Nahverkehrsdispositionskarte eines Logistikunternehmens
Die Nahverkehrsdisposition in einem Logistikunternehmen stellt eine komplexe Aufgabe für alle Beteiligten dar. Umso wichtiger ist es, diese Aufgabe soweit wie möglich zu erleichtern und zu optimieren, sowohl im Sinne des Disponenten (Arbeitsentlastung) als auch des Kunden (möglichst schnelle und günstige Zustellung/Abholung). Die hier vorliegende Bachelorthesis mit dem Thema „Austauschbare Services zur Darstellung und Routenberechnung für die prototypische Entwicklung der Nahverkehrsdispositionskarte eines Logistikunternehmens“
von Sebastian Linder behandelt die Erstellung einer Nahverkehrsdispositionskarte, die aus den beiden Komponenten Routenberechnung & -darstellung besteht. Da eine solche grafische Anwendung in der Nahverkehrsdisposition im Unternehmen Dachser GmbH & Co. KG bis heute nicht existent ist, sind die Möglichkeiten der Optimierung allemal gegeben.
Die zentrale Aufgabe ist es, diese Komponenten austauschbar zu gestalten, so dass die Abhängigkeit von einem Dienstleister nicht gegeben ist. Grund hierfür ist, dass man sich im Hause Dachser erst in Zukunft entscheiden möchte, auf welchen Dienstanbieter man setzen möchte bzw. ob man sich überhaupt auf jeweils einen beschränkt. Hierzu werden einige Möglichkeiten ermittelt, evaluiert und im darauffolgenden Schritt teilweise in einem Prototyp realisiert.
Bernhard Radke: Entwurf und prototypische Umsetzung einer Komponente zur modellbasierten, dynamischen Erzeugung von Web 2.0-Benutzerschnittstellen für die Erfassung und Pflege objektorientierter Daten
Betriebliche Informationssysteme bieten Benutzern Formulare, mit deren Hilfe die Daten des Systems angesehen und geändert werden können. Im Kontext von Anwendungen, deren Domänenmodell zur Laufzeit dynamisch vom Benutzer geändert werden kann, müssen diese Formulare zur Datenpflege ebenfalls dynamisch entsprechend dem aktuellen Domänenmodell erzeugt werden. Die vorliegende Arbeit identifiziert die Anforderungen an eine Komponente, die derartige Weboberflächen auf Basis eines dynamischen Domänenmodells erzeugt. Hierfür wird die gegen ein statisches Domänenmodell programmierte Benutzerschnittstelle einer bestehenden Webanwendung analysiert. Ausgehend von den dabei identifizierten Anforderungen an eine Benutzerschnittstelle zur objektorientierten Datenpflege werden die benötigten Bestandteile der Weboberfläche sowie Mechanismen für das modellbasierte zusammensetzen dieser Bestandteile zu Pflegemasken entworfen. Dies geschieht unter Rückgriff auf wiederkehrende, anerkannte Muster in der Softwareentwicklung. Durch eine prototypische Implementierung im Kontext der analysierten Webanwendung werden die Entwurfskonzepte validiert und die Mächtigkeit der entworfenen Lösung aufgezeigt.
Bastian Wohlhüter: Effizientes Initiieren von Projekten auf Basis einer BPM-Plattform unter Verwendung von mobilen Geräten
Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema „Prototypische Implementierung eines Projektmanagement-Tools auf Basis einer BPM-Plattform unter Verwendung von mobilen Geräten“ beschreibt einen prototypischen Entwurf eines Projektmanagement-Werkzeugs, mit dessen Hilfe Projekte effizient initiiert sowie wieder geschlossen werden können. Dabei soll diese Applikation nicht nur für Arbeitsplatzrechner, sondern auch für mobile Endgeräte bereitgestellt werden. Das Ziel dieser Arbeit bestand darin, sowohl ein Konzept als auch einen Prototyp zu entwickeln, um die bestehenden Probleme des aktuell für dieses Thema zuständigen Tools zu lösen und dabei neu zu entwickelnde Applikationen in Prozess- und IT-Landschaft der Daimler TSS GmbH einzubetten.
Dabei erfolgte im ersten Schritt die Analyse der bisher bestehenden Lösung, die als Grundlage für die anschließende fachliche Konzeption des Project Management Assignment Tools diente. Die prototypische Implementierung der auf diesem Konzept basierenden Applikation sowie eine Evaluation dieses Tools unter den Mitarbeitern des Unternehmens sind ebenfalls wesentliche Bestandteile dieser Bachelorarbeit.
Robert Zimmermann: Konzeption und Entwicklung einer Komponente eines Fertigungsleitsystems zur Erfassung und Aufzeichnung des Energieverbrauchs von Produktionsanlagen
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Hard- und Software Gesamtsystems zur Erfassung von Energiedaten einer Maschine. Es wird ein Konzept erarbeitet, um diese Daten zu erheben, an ein Fertigungssystem zu übertragen und zugleich lokal zu visualisieren. Neben einer Marktrecherche zum Finden passender Komponenten wird dabei eine Software entworfen und erstellt. Hierzu werden die Phasen Analyse, Konzeption und Entwurf, Implementierung und Test durchlaufen. Ebenfalls Teil der Arbeit ist die pilothafte Umsetzung des erarbeiteten Konzepts mit Hilfe des Qt Frameworks für C++ und Komponenten der Firma Beckhoff Automation GmbH.

2011

Andreas Empt: Konzeption und Erstellung eines erweiterbaren Prototyps für die Seefracht Import Prozesse des globalen Transportmanagementsystems eines Logistikunternehmens
Die vorliegende Ausarbeitung dieser Bachelorarbeit mit dem Thema „Konzeption und Erstellung eines erweiterbaren Protoypen für die Seefrach Import Prozesse des globalen Transportmanagementsystems eines Logistikunternehmens“ hat die Entwicklung eines Designkonzepts zum Ziel und beschäftigt sich dann mit der Implementierung eines lauffähigen Prototyps. Die Arbeit basiert auf der Entwicklung zweier Teilmodule für die Speditionssoftware Othello, einer Eigenentwicklung der Firma Dachser GmbH & Co. KG und lässt sich in drei Teile gliedern. In den Kapiteln eins bis vier steht der theoretische Teil, in dem die Ausgangssituation analysiert und ein Konzept erstellt wird, im Vordergrund. Kapitel eins gibt zunächst einen groben Überblick über das Umfeld, um die Software besser einordnen zu können. Danach wird in Kapitel zwei eine Analyse der Anforderungen durchgeführt, wobei hier besonders auf die eingesetzten Analyse Design Patterns hingewiesen wird. Kapitel drei und vier beschäftigen sich mit der Modellierung des Softwaredesigns auf Basis des MVC Musters und der Berücksichtigung von externen Einflüssen. Der zweite Teil der Arbeit ist dann die praktische Umsetzung des Konzepts und beginnt in Kapitel fünf mit der schrittweisen Implementierung des Prototypen und einer abschließenden Bewertung. In Kapitel sechs wird der praktische Teil anschließend mit den Abschlusstests, welche die Funktionstüchtigkeit und die Umsetzung der an die Software gestellten Anforderungen sicherstellen, abgeschlossen. Den letzten Teil der Arbeit stellt Kapitel sieben dar, in dem es noch ein abschließendes Fazit über die Arbeit und die eingesetzten Methoden gibt. Hierbei wird vor allem der hieraus entstandene Einfluss auf zukünftige Entwicklungen in den Vordergrund gerückt.
Christian Häp: Auswahl und Integration eines Reportgenerators für eine Software zur Unternehmensoptimierung in der Konsumgüterbranche
Die in dieser Arbeit erzielten Resultate entstanden durch intensive Tests aller aufgeführten Reportprogramme.
Das Ziel der Arbeit war es, aus dem großen und schwer überschaubaren Markt an Reportgeneratoren eine geringe Anzahl an Programmen, die für die bei CompAS GmbH entwickelte Software passend erscheinen, herauszufiltern und aus dieser Menge wiederrum einen Kandidaten für die spätere Einführung im Betrieb zu evaluieren. Des Weiteren sollte von dem gefundenen Kandidaten ein Prototyp für die Integration erstellt werden.
Nachdem ich mir einen Überblick über den Markt verschafft habe, habe ich das große Angebot eingeschränkt und die an geeignetsten erscheinenden Produkte mir Hilfe einer Nutzwertanalyse miteinander verglichen.
Der dabei gefundene Kandidat „SpagoBI“ wurde im Anschluss als Prototyp von mir aufgesetzt und getestet.
Letztendlich herausgestellt hat sich bei dieser Arbeit, dass ein Vergleich der zum Teil sehr stark unterschiedlichen Reportlösungen durchaus diffizil sein kann und man alle Anforderungen zunächst auf eine abstrakte Basis bringen muss.
Rald März: Design, Implementierung und Integration einer Software zur Strompreiskalkulation für Produkte im Privat- und Gewerbekundensektor
Das regionale Energieversorgungsunternehmen Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) versorgt circa 700 Geschäftskunden und rund 90.000 Privat- und Gewerbekunden im Allgäu mit elektischer Energie. Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Erstellung einer Software zur Strompreiskalkulation für Produkte, die Kunden im Privat- und Gewerbekundensektor angeboten werden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit erfolgen das Design und die Implementierung der Kalkulationssoftware sowie deren Integration in die bestehende IT-Infrastruktur der AÜW.
Matthias Miebach: Portierung eines Medienverwaltungsprogramms und Neuentwicklung einer erweiterbaren Oberfläche für den Einsatz auf Smartphones
In der folgenden Arbeit soll die Portierung des Medienverwaltungsprogramms CDFinder bzw. des derzeit in Entwicklung befindlichen Nachfolgers Medora (Version 6.0) der Fa. West-Forest-Systems, Inh. Norbert M Doerner, von der auf Mac lauffähigen Version auf das Betriebssystem iOS des Apple iPhones beschrieben werden.
Ausgangsbasis der Arbeit ist das bereits seit 1996 existierende Mac-Programm „CDFinder“. Dieses ist ein kompaktes, schnelles Katalogisierungs- und Archivierungsprogramm mit Funktionen wie Geotagging oder der Auswertung von EXIF- und ID3-Tags der zu katalogisierenden Dateien. Im Zuge der immer größeren Verbreitung von Smartphones, insbesondere des Apple iPhones, wäre es durchaus von Nutzen, eine Desktop-Anwendung (eingeschränkt) auch auf Smartphones nutzen zu können.
Der Auftraggeber möchte daher, dass es von der kommenden Version 6.0 von Medora auch eine Version für Smartphones, zunächst beschränkt auf alle unter Apples iOS laufenden Geräte, gibt.
Die im Zuge dieses Projektes durchzuführenden Arbeiten sind: Analyse der existierenden Desktop-Software und Anforderungsanalyse der mobilen Version. Hierfür sollen, gemeinsam mit dem Auftraggeber, alle Muss- und Wunschkriterien festgelegt und genau spezifiziert werden. Ebenso müssen alle Use-Cases dargestellt werden und die Nicht-funktionalen Anforderungen geklärt werden. Anschließend wird die Architektur der bereits bestehenden Software analysiert. Da es sich, abgesehen von der GUI, um eine reine Portierung handelt, wird auch die iPhone-Version diese haben. Die Architektur für die neu zu entwickelnde Benutzeroberfläche ist durch das SDK vorgegeben und wird in dieser Arbeit nur beschrieben.
Anschließend müssen alle Kernklassen von Medora so angepasst werden, dass sie auf iOS 4.1 lauffähig sind, um anschließend eine neue, speziell auf das Betriebssystem von Apple angepasste, grafische Oberfläche zu entwickeln. Hierbei müssen einige Richtlinien und Vorgaben von Apple beachtet werden.
Achim Neumann: Realitätsnahe Lokalisierung und Visualisierung von Systemzuständen in Sendeanlagen
In dieser Diplomarbeit geht es um die Entwicklung einer Oberfläche, auf welcher eine Sendeanlage möglichst realitätsnah dargestellt wird. Dabei sollen auch die Zustände der Komponenten einer Sendeanlage visualisiert werden.
Kerstin Pfahler: Synchronisationsmodell zwischen clientbasierten Mailsystem-Komponenten und einem webbasierenden Newsletter-System in Theorie und Praxis
Jacqueline Waibl: Anforderungen an eine Suchmaschine bei einem Automobilhersteller mit Implementierung
Ich arbeitete während der Erstellung dieser Bachelorarbeit bei der Firma Hirschvogel an dem Projekt zur Einführung der neuen Version der Suchmaschine mit. Meine Arbeit beginnt mit der Einarbeitung in das Thema Suchmaschinen, wobei zunächst eine Untersuchung verschiedener Suchlösungen im World Wide Web sowie der Vergleich mit Unternehmens-Suchmaschinen erfolgte. Es zeigte sich einerseits, dass sich die Arbeitsweise einer Unternehmens-Suchmaschine nur wenig von den Suchmaschinen im Web unterscheidet. Andererseits gibt es einige grundlegende Unterschiede hinsichtlich der Erschließung verschiedener Datenquellen und der bereitgestellten Funktionalitäten. Es wurde schnell klar, dass eine Web- Suchmaschine den Ansprüchen eines Unternehmens nicht gerecht werden kann.
Im Rahmen einer durchgeführten Anforderungsanalyse wurden die Ausgangslage des Projekts sowie die Anforderungen der Firma Hirschvogel gegenüber der neuen Version der Suchmaschine ermittelt und dokumentiert. Im Anschluss daran folgte die Validierung der Anforderungen hinsichtlich verschiedener Qualitätskriterien und Qualitätsaspekte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden logische Testfälle erstellt. Nachdem die Anforderungen ermittelt, dokumentiert und validiert waren, erfolgte die Beschreibung der Architekturen der Test- sowie Produktivsysteme. Anschließend wurde die Suchmaschine zunächst auf dem Testsystem und nach erfolgreichem Basiskonfigurationstest auch auf dem Produktivsystem installiert. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Projekt noch in der Implementierungs-Phase, die Systeme müssen noch vollständig konfiguriert werden. Sobald die Systeme für die Dualitätssicherungs-Phase freigegeben sind, können die Tests gemäß dem definierten Testprozess durchgeführt werden. Nach dem Abschluss der Testphase wird die neue Version der Suchmaschine im Unternehmen eingeführt. Die Mitarbeiter werden über das firmeneigene Intranetportal über die Einführung der Suchmaschine informiert. Zudem wird ihnen ein Leitfaden zur effektiven und effizienten Benutzung der Suchfunktion zur Verfügung gestellt. Die Benutzerumfrage sollte einige Zeit nach der Einführung wiederholt werden, um zu ermitteln, ob die Benutzer mit der neuen Version der Suchmaschine zufriedener sind als mit der vorherigen.

2010

Roland Bayr: Diagnose von handgeführten Elektrowerkzeugen
Diese Diplomarbeit beschreibt die Analyse, das Design und die Teilimplementierung einer Applikation anhand einer Beispielsoftware zur Analyse von handgeführten Elektrowerkzeugen. Bei der Entwicklung wird die Kommunikation mit dem Elektrowerkzeug über eine optische Schnittstelle, die offline Verfügbarkeit des Systems und die leichte Erweiterbarkeit berücksichtigt. Die Software ist eine komplette Neuentwicklung. Das V-Modell wird als Vorgehensmodell für die Entwicklung verwendet. Für die Darstellung der Analyse- und Designergebnisse wird der von der OMG definierte UML-Standard 2.0 verwendet. Beim Design wird auf die wiederverwendbaren objektorientierten Softwaremuster „Layer“ und „Abstract Factory“ zurückgegriffen, um die leichte Erweiterbarkeit zu gewährleisten. Die Erstellung eines Prototyps der Applikation dient als Beweis der Anwendbarkeit des Konzepts.
Aufgrund der hohen Komplexität des neuen Systems lag ein Hauptaugenmerk auf dem leicht erweiterbaren Design der Applikation.
Mit dieser Arbeit wird die Grundlage für die Weiterentwicklung des Systems geschaffen. Die noch nicht behandelten Testphasen des V-Modells sowie die vollständige Implementierung müssen zu einem späteren Zeitpunkt noch durchgeführt werden.
Christian Beuschel: Erweiterbares webbasiertes Dokumentenablagesystem mit strategischer Ausrichtung
Christian Huß: Performanceanalyse & Optimierung eines Fahrzeug-Diagnose-Laufzeitsystems für den Einsatz in der Produktion
Im Rahmen der Diplomarbeit wurde die Performance einer bestehenden Implementierung des ASAM MCD-3D Standards analysiert und optimiert. Der MCD-3D Server oder auch Laufzeit System (engl. Runtimesystem) bietet die Möglichkeit standardisiert eine Diagnose an einem Fahrzeug durchzuführen.
Der Grund für diese Arbeit ist das Marktsegment der Produktion am Fließband in der Automobilbranche. Dabei ist die Performance ein wichtiger Faktor. In der Produktion wird die Version 2.00.2 des ASAM MCD-3D Standards verlangt, deshalb musste der Server erst auf diese Version umgestellt werden. In dieser Arbeit werden alle nötigen Refactorings beschrieben, die dafür durchgeführt wurden. Um die Performance messen zu können, musste eine Benchmarkumgebung erstellt werden, dazu gehört Hardware, Software und geeignete Testdaten. Nach der Analyse wurden mehrere Optimierungen durchgeführt. Diese Optimierungen werden in dieser Diplomarbeit festgehalten.
Philipp Kirchbihler: Konzeption und prototypische Implementierung einer neuen Benutzerverwaltung für die Dachser eLogistics-Welt
Die vorliegende Diplomarbeit zum Thema „Konzeption und prototypische Implementierung einer neuen Benutzerverwaltung für die Dachser eLogistics-Welt“ beschreibt, wie die Verwaltungssoftware für Benutzer konzeptionell neu gestaltet werden kann.
Die Software verwaltet dabei den Zugriff auf die eLogistics-Anwendungen der Firma Dachster GmbH & Co. KG. Mit diesen Anwendungen bietet Dachser seinen Kunden webbasierte Logistikdienstleistungen an. Ziel der Arbeit war es, ein Konzept zu erstellen, das nicht nur die bestehenden Probleme löst, sondern auch aktuelle Anforderungen aufgreift und die Weichen für zukünftige Entwicklungen stellt.
In einem ersten Schritt erfolgte die Analyse der bestehenden Lösung, deren Bewertung als Grundlage für die anschließende Konzeption und Definition der Benutzerverwaltung diente. Eine prototypische Implementierung dieses Konzepts rundet die Arbeit ab.
Nico Rochow: Konzeption und Implementierung einer frei konfigurierbaren Dashboard-Anwendung auf Basis einer Rich Internet Application-Technologie