EVELIN geht in die zweite Runde

evelinlogoDas BMBF-Forschungsprojekt EVELIN ist seit Jahresbeginn 2017 in der zweiten Förderphase des BMBF, im Rahmen der Förderung des Qualitätspakts Lehre. Somit stehen neben dem Standort Kempten, den weiteren vier bayerischen Standorten, weitere vier Jahre spannende Forschungsarbeit rund um das Thema Verbesserung der Software Engineering Lehre bevor.

Wir freuen uns darauf und bedanken uns für die Chance weiterhin einen wertvollen Beitrag für dieses Forschungsfeld leisten zu können.

Best Paper Award auf der ECSEE 2016

Vom 30. Juni bis zum 01. Juli fand im Kloster Seeon die European Conference Software Engineering Education (kurz: ECSEE) statt. Das Kemptner EVELIN-Team war durch Alexander Bartel, Paula Figas und Michael Beggel vertreten. Prof. Dr. Hagel konnte kurzfristig aus privaten Gründen nicht teilnehmen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt (u.a. England, Schweden, Israel, USA) präsentierten wissenschaftliche Erkenntnisse hochschuldidaktischer Studien sowie neDie Teilnehmer der ECSEE 2016ue Konzepte und Ansätze im Lehrgebiet Software Engineering.

Aus allen Beitragen wurde ein „Best Paper Award“ vergeben, welcher von dem internationalen Programmkomitee der Konferenz gewählt wurde. Wir freuen uns ganz besonders, dass diese Auszeichnung an Paula Figas und Georg Hagel aus der Hochschule Kempten mit dem Beitrag “What Makes a Good Task? Empirical Insights into Students‘ Point of View” ging.

Auch der Vortrag „Gamified Just-in-Time Teaching – A Conceptual Approach Based on Best Practices” von Alexander Bartel fand sehr positive Resonanz. Durch die vielen interessanten Vorträge und Diskussionen der internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem außergewöhnlich idyllischem Ambiente am Kloster Seeon gestaltete sich die ECSEE 2016 erneut zu einer sehr bereichernden Konferenz. ECSEE – In zwei Jahren kommen wir wieder!

Besuch von israelischer Partnerhochschule in Kempten

Gruppenbild vor der St. Lorenz Basilika

In der vergangenen Woche besuchte Prof. Dr. Tomer das Labor für Softwarearchitektur, um die 2015 ins Leben gerufene Partnerschaft zwischen der Hochschule Kempten und dem Kinneret College on the Sea of Galilee zu pflegen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch stand auch eine Stadtrundführung in Kempten (römisch Name: Cambodunum), der ältesten Stadt Deutschlands, auf dem Programm.

Mitte 2015 wurde ein offizielles Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, seit dem beide Hochschulen eng in Forschung und Lehre vorallem in den Bereichen des Sofware Engineerings und Software Architektur kooperieren. Diese Kooperation fördert nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern brachte in der Vergangenheit vorallem wertvolle Forschungsergebnisse und schaffte Synergien für eine Reihe zukünftiger Forschungsaktivitäten.

Das war die EDUCON 2016 in Abu Dhabi

Die diesjährige IEEE Global Engineering Education Conference (EDUCON) fand von 10.04.-14.04. unter dem Motto „Smart Education in Smart Cities“ in Abu Dhabi statt.

(v.l.n.r. Frau Figas, Herr Bartel) - Präsentation der Arbeiten vor Fachpublikum

(v.l.n.r. Frau Figas, Herr Bartel) – Präsentation der Arbeiten vor Fachpublikum

Frau Figas und Herr Bartel nahmen mit ca. 250 weiteren Teilnehmern aus mehr als 40 Nationen an diesem Event teil und stellten zwei Arbeiten vor, die im Rahmen von EVELIN enstanden sind:

Figas, P.; Bartel, A.; Ebert, M; Müller-Amthor, M.; Weilemann, E.; Brune, P.; Hagel, G.: Learning Programming Languages through Input-Providing Tasks. IEEE: Global Engineering Education Conference EDUCON, Abu Dhabi.

Bei dem Gemeinschaftsbeitrag handelt es sich um eine Folgearbeit, welche sich der empirischen Validierung des neu entwickelten Task-based Programming Learning (kurz: TBPL) Ansatzes widmet und den erfolgreichen sowie hochschulübergreifenden Einsatz in einen wissenschaftlichen Kontext stellt.

Bartel, A.; Hagel, G.: Gamifying the Learning of Design Patterns in Software Engineering Education. IEEE: Global Engineering Education Conference EDUCON, Abu Dhabi.

In diesem Beitrag wird eine neue Möglichkeit zum spielifizierten Lernen von Design Patterns im Software Engineering anhand des Command Processor Design Patterns vorgestellt, die Umsetzung sowie Evaluation erläutert.

Beide Arbeiten sind in der Literaturdatenbank der IEEE ieeexplore indexiert und als Download erhältlich.

Ankündigung der ECSEE-Konferenz 2016

Vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2016 wird die European Conference of Software Engineering Education (ECSEE) zum zweiten mal im Kloster Seeon (Chiemgau) stattfinden.

Die Konferenz befasst sich mit der Lehre von Software Engineering, was in fast jedem informationstechnischen Studiengang eine wichtige Rolle einnimmt.

Software-Entwicklung ist eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, auf die die Studierenden optimal vorbereitet werden sollten. Um dies zu gewährleisten, muss die Lehre des Software Engineerings ständig erforscht und verbessert werden.

Auf der ECSEE-Konferenz werden sich Lehrende aus ganz Europa treffen, um sich über die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich auszutauschen und die Ergebnisse ihrer Forschung zu präsentieren.

Die Konferenz wird vom Verein „LeSE Lehren von Software Engineering e.V.“ veranstaltet.

Weitere Informationen sind unter unter der Adresse http://ecsee.eu zu finden.

Vorstellung der Schablone zur Erfassung von Lehr-Lern-Arrangements (Version 0.1)

Schablone_Cover

Auf der offiziellen Homepage des EVELIN-Projekts wurde die Version 0.1 der in Zusammenarbeit aller EVELIN Standorte entwickelte didaktische Schablone zur Erfassung von Lehr-Lern-Arrangements (LLAs) vorgestellt.

Bei der Schablone geht es darum Lehr-Lern-Arrangements im Fachbereich Software Engineering systematisch und kriteriengeleitet dokumentieren, erfassen und einschätzen zu können.

Die Schablone wurde in drei Feedbackschleifen von projektinternen und -externen Gutachter(innen) getestet und bewertet. Die aktuelle Version 0.1. wird nun deutschlandweit in der Lehre für Software Engineering eingesetzt und durch einen kontinuierlichen Dialog mit Hochschuldozierenden weiterhin verbessert und optimiert.

Forschungsreise nach Israel (10. – 17. Oktober 2015)

In der Woche von 10. bis 17. Oktober 2015 besuchten Prof. Dr. Georg Hagel von der Hochschule Kempten und Prof. Dr. Jürgen Mottok von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) zusammen mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mehrere Hochschulen und Universitäten in Israel.

Kooperationstreffen in Kinneret: (von links) Prof. Dr. Jürgen Mottok (OTH Regensburg), Alexander Bartel (Hochschule Kempten), Paula Figas (Hochschule Kempten), Dr. Amir Tomer (Kinneret Universität), Prof. Dr. Georg Hagel (Hochschule Kempten), Martina Müller-Amthor (Hochschule Kempten), Magdalena Beslmeisl (OTH Regensburg). Foto: OTH Regensburg

Kooperationstreffen in Kinneret: (von links) Prof. Dr. Jürgen Mottok (OTH Regensburg), Alexander Bartel (Hochschule Kempten), Paula Figas (Hochschule Kempten), Dr. Amir Tomer (Kinneret Universität), Prof. Dr. Georg Hagel (Hochschule Kempten), Martina Müller-Amthor (Hochschule Kempten), Magdalena Beslmeisl (OTH Regensburg). Foto: OTH Regensburg

Sowohl die Hochschule Kempten als auch die OTH Regensburg haben Mitte 2015 ein Partnerschaftsabkommen mit der Kinneret Universität. Die Reise, welche durch das BayInt finanziert wurde, diente dem Ausbau der Beziehungen und der Weiterführung gemeinsamer Forschungsprojekte und weiterer Zusammenarbeit auf dem Gebiet „Hochschullehre im Fach Software Engineering“.

Das deutsche Forscherteam besuchte das Kinneret College am See Genezareth, die Haifa University, das Technion in Haifa sowie die Ben-Gurion University in Beer-Sheba. Die Forscherinnen und Forscher stellten laufende und abgeschlossene Projekte vor. Von der Hochschule Kempten hielten Alexander Bartel und Paula Figas Vorträge über Gamification und Kreativität in der Hochschullehre. Die Professoren Hagel und Mottok stellten den Arbeitskreis FDAK-SE, das Laboratory of Safe and Secure Systems LaS³ der OTH sowie das Verbundprojekt EVELIN vor. Die intensive Diskussion im Anschluss zeigte das große Interesse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Die beteiligten Universitäten und Hochschulen entwickelten eine Perspektive über eine zukünftige gemeinsame Konferenz, einen HORIZON 2020-Antrag und kooperative Summer School Angebote für die Studierenden in Israel und Deutschland. Weiterhin wurden nächste Schritte für einen Austausch von Studierenden und Lehrenden der beteiligten Hochschulen besprochen.

Prof. Dr. Jürgen Mottok und Prof. Dr. Georg Hagel schwärmen: „Die Kooperationsgespräche in Israel haben viele Ergebnisse hervorgebracht und eine Fülle gemeinsamer Arbeitsfelder identifiziert. Noch viel wichtiger ist die Energie der Beteiligten, die diese Ergebnisse hervorbrachten und die sich aus diesen herauslöst und Zukunft gestaltet.“

Publikation auf der CHI Play 2015 in London vorgestellt

Die ACM SIG CHI Play ist eine etablierte Konferenz, welche vorallem die Themen Spiele (Games/Serious Games) und spielerische Anwendungen sowie angrenzende Gebiete fokussiert. Alexander Bartel zusammen mit Paula Figas und Georg Hagel konnten hier ihre Arbeit über die Verbindung von kompetenzorientierter Lehre und Gamification Design Elementen platzieren. Im Zuge dessen wurde Alexander Bartel zu einem Postervortrag mit dem Titel Towards a Competency-based Education with Gamification Design Elements nach London eingeladen. Im Folgenden finden Sie den Abstract zu der Arbeit:

In this contribution we describe a theoretical way of linking dynamics as gamification design elements with competency-based education. Furthermore the value of the adoption of dynamics is addressed in order to support the design of gamified and competency-based learning on an abstract level of goal definition.

Die entsprechende Publikation kann in der ACM Library eingesehen werden: http://dl.acm.org/citation.cfm?id=2810325&CFID=719370421&CFTOKEN=22116805

Neue Website online

Seit heute ist unsere neue Website online!

In den letzten Wochen wurde die Struktur, der Inhalt und das Design der Website des Labors für Softwarearchitektur komplett überarbeitet und neu gestaltet.

Auf den einzelnen Seiten finden Sie unter anderem aktuelle Informationen über das Labor, die dort eingesetzen Lehr- und Lern-Konzepte, eine Übersicht über die Studentischen Arbeiten, Vorstellungen der Mitarbeiter und ein Verzeichnis aller Publikationen.

Das Team des Labors für Softwarearchtektur wünscht Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf der neuen Website.

Neue Impulse für Forschung der Hochschule Kempten aus Israel

Die Hochschule Kempten und das Kinneret College on the Sea of Galilee in Israel haben ein offizielles Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.

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Prof. Dr. Robert Schmid, Präsident der Hochschule Kempten und Prof. Dr. Amir Tomer vom Kinneret College unterzeichneten das Partnerschaftsabkommen zwischen ihren Hochschulen. Foto: HS Kempten

Picture2Prof. Dr. Georg Hagel, Leiter des Labors für Softwarearchitektur, Prof. Dr. Amir Tomer vom Kinneret College, Prof. Dr. Robert Schmid, Präsident der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Markus Preisenberger, Dekan der Fakultät Informatik und Prof. Dr. Jochen Staudacher, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Informatik, (von links). Foto: HS Kempten

Im Norden von Israel, direkt am tiefst gelegenen Süßwassersee der Welt, dem See Genezareth, befindet sich das Kinneret College. Von dort aus steht Prof. Dr. Amir Tomer bereits seit längerem mit Prof. Dr. Georg Hagel, Leiter des Labors für Softwarearchitektur an der Fakultät Informatik der Hochschule Kempten, in wissenschaftlichem Austausch. Jetzt haben die Hochschule Kempten und das Kinneret College ein offizielles Partner­schafts­abkommen unterzeichnet: Insbesondere in den Bereichen „Softwareengineering“ und „Softwarearchitektur“ werden die Partner künftig noch enger zusammenarbeiten.

„Die bisherigen Aktionsfelder des Labors für Softwarearchitektur werden durch das Abkommen auf eine neue Basis gestellt werden“, freut sich Prof. Dr. Georg Hagel. Bisher gestalteten die Hochschule Kempten und das Kinneret College beispielsweise bereits gemeinsam einen Track für eine Konferenz des „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE). Ferner haben die beiden Hochschulen einen gemeinsamen Förderantrag im EU-Programm „HORIZON 2020“ eingereicht.